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Ziel-CPA-Rechner: Wie viel darf dich ein Kauf kosten?

Ein Kauf bringt Umsatz. Wie viel davon darfst du für Werbung einsetzen, wenn nach variablen Kosten noch ein bestimmter Betrag bleiben soll? Berechne deinen Ziel-CPA aus Nettobestellwert, Deckungsbeitragsmarge und deinem gewünschten Beitrag. Optional vergleichst du damit deine bisherigen Anzeigenkosten je Kauf.

VON DEINER MARGE ZUR WERBEKOSTENGRENZE

Berechne deinen Ziel-CPA und Break-even-CPA

Trage deine eigenen Zahlen ein. Du siehst, welche Anzeigenkosten je Kauf im vereinfachten Modell möglich sind und ob dein Ist-CPA zum gewünschten Beitrag passt. Kostenlos und ohne Anmeldung.

Nutze zusammenpassende Nettowerte. Die Marge muss deine variablen Kosten bereits berücksichtigen, aber noch keine Werbeausgaben. * Erforderliche Angabe. Zahlenformat: 1.200,50 oder 1200,50. Ein Dezimalpunkt wie in 1200.50 wird bei eindeutiger Schreibweise erkannt; 1.234 ist mehrdeutig.

Umsatz je Bestellung ohne Umsatzsteuer, nach Rabatten und passend bereinigten Erstattungen. Verwende einen Wert, der zur Marge und zum betrachteten Sortiment passt.

Anteil des Nettoumsatzes nach Warenkosten und weiteren variablen Kosten, aber vor Anzeigenkosten. Trage 40 für 40 % ein.

Betrag, der nach variablen Kosten und Werbung je Bestellung bleiben soll. Er steht auch für Fixkosten und weitere Kosten zur Verfügung und ist noch kein Nettogewinn. Für die vereinfachte Break-even-Grenze 0 eintragen.

Berechne deine bisherigen Anzeigenkosten je Kauf und vergleiche sie mit den beiden Grenzen. Nutze Daten mit gleichem Zeitraum, Umfang und derselben Zuordnung.

Reine Anzeigenkosten für denselben Zeitraum und dieselben Kampagnen wie die zugeordneten Käufe.

Nur Kauf-Conversions, keine Klicks oder Leads. Verwende eine einheitliche Zuordnung; bei anteiliger Attribution sind Dezimalwerte möglich.

Fiktives Beispiel geladen. Die Werte sind keine Benchmarks. Klicke auf „Ziel-CPA berechnen“.

Dein Ergebnis ist eine vereinfachte Rechnung aus deinen Angaben. Es ist keine Prognose und keine automatische Gebotsempfehlung.

Deine Werbekosten je Kauf im Vergleich

Dein Rechenweg

Vereinfachtes Modell auf Basis deiner Eingaben. Der verbleibende Beitrag steht auch für Fixkosten und weitere nicht erfasste Kosten zur Verfügung und ist noch kein Nettogewinn. Der Ziel-CPA ist keine automatische Gebotsempfehlung und keine Zusage erreichbarer Anzeigenkosten.

Rechenweg und Anleitung ansehen
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So nutzt du den Ziel-CPA-Rechner

Lege zuerst fest, welches Sortiment und welchen Zeitraum du betrachten möchtest. Bestellwert und Marge müssen zueinander passen. Für den Ist-Vergleich brauchst du zusätzlich Werbeausgaben und zugeordnete Käufe mit derselben zeitlichen und inhaltlichen Abgrenzung.

1. Durchschnittlichen Nettobestellwert eintragen

Nutze den durchschnittlichen Umsatz je Bestellung ohne Umsatzsteuer. Rabatte, Stornos und Erstattungen müssen passend zu deiner Datenbasis berücksichtigt sein. Ein Conversion-Wert aus dem Werbekonto ist nicht automatisch ein bereinigter Nettobestellwert.

2. Deckungsbeitragsmarge vor Werbung ergänzen

Die Marge beschreibt den Anteil des Nettoumsatzes, der nach Warenkosten und weiteren variablen Kosten, aber vor Werbeausgaben verbleibt. Dazu können Versand, Verpackung und Zahlungsgebühren gehören. Sind diese Kosten bereits in der Marge enthalten, ziehst du sie nicht noch einmal ab. Wenn du deine Marge nicht kennst, nutze zunächst deine Kostenrechnung oder den Deckungsbeitragsrechner.

3. Gewünschten verbleibenden Beitrag festlegen

Trage ein, welcher Betrag nach variablen Kosten und Werbung je Bestellung bleiben soll. Dieser Betrag steht auch für Fixkosten und weitere nicht erfasste Kosten zur Verfügung. Er ist noch kein Nettogewinn. Mit 0 Euro berechnest du die vereinfachte Break-even-Grenze.

4. Optional deinen Ist-CPA vergleichen

Aktiviere den Vergleich und ergänze die reinen Anzeigenkosten sowie die zugeordneten Kauf-Conversions. Verwende denselben Zeitraum, dieselben Kampagnen und eine passende Zuordnung. Klicks, Leads oder der gesamte Shopumsatz ersetzen keine Kaufzahl. Du kannst das Ergebnis anschließend kopieren und für deine weitere Planung nutzen.

Wie berechnest du CPA, Ziel-CPA und Break-even-CPA?

Die drei Werte beantworten unterschiedliche Fragen. Der Ist-CPA zeigt deine bisherigen Anzeigenkosten je zugeordnetem Kauf. Der vereinfachte Break-even-CPA entspricht dem Deckungsbeitrag vor Werbung je Bestellung. Der rechnerische Ziel-CPA zieht davon den Beitrag ab, den du nach Werbung behalten möchtest.

Break-even-CPA = Nettobestellwert × Deckungsbeitragsmarge vor Werbung ÷ 100

Ziel-CPA = Break-even-CPA − gewünschter verbleibender Beitrag je Bestellung

Ist-CPA = Werbeausgaben ÷ zugeordnete Käufe

Die Break-even-Grenze deckt in diesem Modell die berücksichtigten variablen Kosten und die Werbung. Für Fixkosten und weitere nicht erfasste Kosten bleibt dort noch nichts übrig.

Fiktives Rechenbeispiel

Dein durchschnittlicher Nettobestellwert beträgt 100 Euro. Nach Warenkosten und weiteren variablen Kosten bleiben vor Werbung 40 Prozent, also 40 Euro. Du möchtest nach Werbung 10 Euro je Bestellung behalten. Daraus ergibt sich ein rechnerischer Ziel-CPA von 30 Euro. Der vereinfachte Break-even-CPA liegt bei 40 Euro.

Bei 750 Euro Werbeausgaben und 30 zugeordneten Käufen beträgt dein Ist-CPA 25 Euro. Im Modell bleiben damit 15 Euro je Bestellung nach Werbung. Das sind 5 Euro mehr als dein gewünschter Beitrag. Die Zahlen sind ausschließlich ein fiktives Beispiel und keine Branchenempfehlung.

Woher kommen die passenden Daten?

Den Nettobestellwert erhältst du aus einem passenden Shop- oder Reportingzeitraum. Die Marge kommt aus deiner Kostenrechnung. Werbeausgaben und zugeordnete Käufe kannst du aus deinem Anzeigenreporting übernehmen. Prüfe dabei die Kaufdefinition und das Zuordnungsfenster.

Unterschiedliche Plattformen können denselben Kauf für sich beanspruchen. Addiere ihre ausgewiesenen Käufe deshalb nicht ungeprüft. Bestellwert, Sortiment, Marge und Kaufzuordnung müssen zu der Frage passen, die du untersuchen möchtest.

Wie ordnest du deinen Ist-CPA ein?

Liegt dein Ist-CPA unter dem Ziel-CPA, bleibt im Modell mehr als dein gewünschter Beitrag übrig. Liegt er darüber, wird das Beitragsziel verfehlt. Ein CPA unter der Break-even-Grenze kann trotzdem zu hoch für deinen gewünschten Beitrag sein.

An der Break-even-Grenze bleibt nach den berücksichtigten variablen Kosten und Werbeausgaben kein Beitrag mehr übrig. Darüber wird dieser Beitrag negativ. Ob dein Unternehmen insgesamt profitabel arbeitet, lässt sich daraus allein nicht ableiten.

Ein negativer rechnerischer Ziel-CPA zeigt, dass dein gewünschter Beitrag bereits über dem Deckungsbeitrag vor Werbung liegt. Er ist kein mögliches negatives Gebot. Auch ohne Anzeigenkosten wird das Beitragsziel mit den eingegebenen Annahmen nicht erreicht.

Ist dieser Ziel-CPA dasselbe wie die Gebotsstrategie in Google Ads?

Dieser Rechner bestimmt eine wirtschaftliche Planungsgröße aus deinen Angaben. Die Google-Ads-Gebotsstrategie mit Ziel-CPA nutzt dagegen ein gesetztes Ziel für durchschnittliche Conversion-Kosten zur automatischen Gebotssteuerung. Der berechnete Wert wird nicht an Google oder Meta übertragen.

Ob ein solches Ziel in einer Kampagne erreichbar und sinnvoll einsetzbar ist, bewertet der Rechner nicht. Ein wirtschaftlicher Schwellenwert ist keine automatische Plattformempfehlung.

Was zeigt der Rechner nicht?

Das Modell setzt einen passenden durchschnittlichen Bestellwert und eine passende Marge voraus. Es prüft weder dein Tracking noch die Vollständigkeit deiner Kostenrechnung. Sortimentsmix, Retouren und unterschiedliche Kaufzuordnungen können das Ergebnis verändern.

Der Rechner ermittelt keinen vollständigen Unternehmensgewinn und keine Neukunden-Akquisitionskosten. Er berücksichtigt keine späteren Wiederkäufe und prognostiziert keine Kampagnenergebnisse. Leads und deren Abschlusswahrscheinlichkeit gehören nicht zu dieser Version.

Die Berechnung erfolgt lokal in deinem Browser. Die Toollogik speichert deine Eingaben nicht automatisch für spätere Besuche und überträgt sie nicht an einen Server.

Weitere Tools für deine Werbeplanung

Mit dem ROAS-Rechner stellst du zugeordneten Nettoumsatz und Werbeausgaben gegenüber. Der Meta-Ads-Budgetrechner und der Google-Ads-Kosten-Rechner helfen dir, Szenarien mit eigenen Klickkosten und Quoten zu planen. Für die Kostengrundlage unterstützt dich der Deckungsbeitragsrechner.

VOM RECHENERGEBNIS ZUR SHOP-PRAXIS

Verbinde deine Kennzahlen mit der Praxis im Shop

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Häufige Fragen zum Ziel-CPA-Rechner

Hier findest du Antworten zu deiner Datenbasis, zur Berechnung und zu den Grenzen der Ergebnisse.

Was ist der Unterschied zwischen Ist-CPA, Ziel-CPA und Break-even-CPA?

Der Ist-CPA sind deine bisherigen Anzeigenkosten je zugeordnetem Kauf. Der vereinfachte Break-even-CPA entspricht dem Deckungsbeitrag vor Werbung je Bestellung. Für den Ziel-CPA ziehst du davon den Betrag ab, der nach Werbung bleiben soll. Alle drei Werte beziehen sich hier auf Käufe und dieselbe passende Datenbasis.

Welche Marge trage ich ein?

Nutze die Deckungsbeitragsmarge nach Warenkosten und weiteren variablen Kosten, aber vor Werbeausgaben. Eine reine Handelsspanne kann dafür unvollständig sein. Bestellwert und Marge müssen zum selben Sortiment und derselben Umsatzbasis passen. Bereits enthaltene Kosten und Erstattungen nicht doppelt abziehen.

Warum ist mein rechnerischer Ziel-CPA null oder negativ?

Bei null bleibt für deinen gewünschten Beitrag rechnerisch kein Betrag für Werbung je Kauf. Ein negativer Wert bedeutet, dass dein gewünschter Beitrag bereits größer ist als der Deckungsbeitrag vor Werbung. Das Ziel wird mit diesen Annahmen selbst bei null Anzeigenkosten nicht erreicht. Der negative Wert ist kein mögliches Plattformgebot.

Kann ich den Rechner für Google Ads, Meta Ads und Leads nutzen?

Für Kauf-Conversions kannst du passende Daten aus Google Ads, Meta Ads oder anderen Anzeigenkanälen verwenden. Der Rechner ändert keine Kampagneneinstellungen und empfiehlt kein automatisch passendes Gebot. Leads benötigen zusätzlich eine saubere wirtschaftliche Bewertung und Abschlusswahrscheinlichkeit; diese Version berechnet sie nicht.

Zeigt das Ergebnis meinen Gewinn oder meine Neukundenkosten?

Nein. Der verbleibende Beitrag steht auch für Fixkosten und weitere nicht erfasste Kosten zur Verfügung. Er ist noch kein Nettogewinn. Kosten je Kauf sind außerdem nicht automatisch Neukundenkosten: Auch Bestandskunden können bestellen. Wiederkäufe und ein möglicher späterer Kundenwert werden nicht berechnet.

Ist der Ziel-CPA-Rechner kostenlos und werden meine Eingaben gespeichert?

Du nutzt den Rechner kostenlos und ohne Anmeldung. Die Berechnung erfolgt lokal in deinem Browser. Die Toollogik speichert oder überträgt deine Zahlen nicht; du kannst das Ergebnis selbst kopieren. Hinweise zu anderen Diensten auf der Website findest du in unserer Datenschutzerklärung.