KUNDENWERT UND AKQUISEKOSTEN

CLV-Rechner: Kundenwert und CAC berechnen

Was ist ein neuer Kunde für deinen Onlineshop wert – und wie viel bleibt nach seiner Gewinnung übrig? Berechne den erwarteten Kundenumsatz über die gesamte Kundenbeziehung und vergleiche ihn mit deinen Akquisekosten. Mit deiner Deckungsbeitragsmarge siehst du außerdem, welcher Beitrag nach der Kundengewinnung verbleibt.

KOSTENLOSER RECHNER

Customer Lifetime Value und CAC für deinen Shop

Möchtest du deinen Kundenwert abschätzen, deine Kosten pro Neukunde berechnen oder beides vergleichen? Wähle den passenden Modus und trage deine eigenen Werte ein. Die optionale Marge ergänzt die Umsatzbetrachtung um den Deckungsbeitrag. Alle Beträge werden netto eingegeben; die Berechnung läuft lokal in deinem Browser.

Was möchtest du berechnen? Wähle eine Ansicht. Alle Geldbeträge netto; Beispielwerte sind frei gewählt.

Kundenwert schätzen

Prognose auf Basis deiner Annahmen. Erlös, Kaufhäufigkeit und Bindungsdauer müssen zur gleichen Kundengruppe passen.

Durchschnitt je gezählter Bestellung nach Rabatten und Erstattungen, inklusive berechneter Versandentgelte. Vollretouren in Erlös und Bestellzahl konsistent erfassen.

Durchschnitt pro Kunde und Jahr, einschließlich Erstkauf. Keine Kaufanzahl über die gesamte Kundenbeziehung eintragen.

Angenommene gesamte Bindungsdauer ab Erstkauf, keine zusätzlich verbleibenden Jahre. Auch Dezimalwerte sind möglich.

Optional. Nach variablen Waren-, Abwicklungs-, Retouren- und zugeordneten Betreuungskosten, vor Neukundenakquisition. 30 bedeutet 30 %. Negative Werte sind möglich.

Optional. Beitrag für Fixkosten, Gewinnziel und Unsicherheit über die gesamte Bindungsdauer. Erfordert eine Marge; leer bedeutet keine CAC-Obergrenze.

Akquisekosten berechnen

Nur Kosten der Neukundengewinnung: zum Beispiel Werbung und zugeordnete Agentur-, Personal- oder Vertriebskosten. Bestandskundenmarketing ausschließen.

Netto und nur für die gewählte Kostenbasis. Kosten, Kundengruppe und zeitlichen Zuordnungsrahmen konsistent abgrenzen.

Jeden gewonnenen Neukunden einmal zählen. Keine Bestandskunden und keine Gesamtzahl aller Bestellungen. Bei Media-CAC nur die zugeordneten Neukunden zählen.

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Für die Berechnung muss JavaScript und in der Webflow-Vorschau Custom Code aktiviert sein.

Die Rechenlogik überträgt und speichert keine Eingaben. Zur ausführlichen Anleitung

CLV und CAC berechnen: So nutzt du den Rechner

Ein hoher Bestellwert allein sagt wenig darüber aus, wie wirtschaftlich deine Kundengewinnung ist. Manche Kunden bestellen einmal, andere kommen über mehrere Jahre zurück. Gleichzeitig entstehen mit jeder Bestellung Kosten. Der Rechner verbindet diese Größen in einem vereinfachten Modell: Du schätzt den Umsatz während einer gesamten Kundenbeziehung und kannst daraus mit deiner Marge einen Deckungsbeitrag vor Akquisition ableiten. Diesen vergleichst du anschließend mit den Kosten der Neukundengewinnung.

Das Ergebnis ist eine Prognose auf Basis deiner Annahmen. Es ist weder der bereits gemessene Umsatz einer abgeschlossenen Kundengruppe noch ein sicherer zukünftiger Gewinn. Nutze möglichst zusammenpassende Daten einer klar definierten Kundengruppe und rechne unterschiedliche Szenarien durch, wenn Kaufhäufigkeit oder Bindungsdauer unsicher sind.

1. Wähle deine Berechnung

Im Modus „Kundenwert“ berechnest du den erwarteten Umsatz je Kunde. Wenn du eine Deckungsbeitragsmarge ergänzt, erhältst du zusätzlich den Kundenwert auf Beitragsbasis. Im Modus „CAC“ berechnest du ausschließlich die Kosten je gewonnenem Neukunden. „Beides“ verbindet die beiden Betrachtungen und ermöglicht mit eingegebener Marge auch das LTV/CAC-Verhältnis und den verbleibenden Beitrag nach Akquisition.

2. Schätze Umsatz, Kaufhäufigkeit und Bindungsdauer

Der Nettoerlös je Bestellung ist dein durchschnittlicher Erlös ohne Umsatzsteuer nach Rabatten und Erstattungen. Berechnete Versandentgelte gehören dazu. Erfasse vollständig retournierte Bestellungen bei Erlös und Bestellzahl konsistent: Wenn du sie mitzählt, muss ihr gegebenenfalls auf null reduzierter Erlös in den Durchschnitt einfließen.

Die Kaufhäufigkeit beschreibt die durchschnittliche Zahl der Bestellungen pro Kunde und Jahr einschließlich des Erstkaufs. Verwende hier keine Kaufanzahl über die gesamte Kundenbeziehung. Die Bindungsdauer gibt an, wie viele Jahre die Beziehung ab dem ersten Kauf insgesamt umfasst. Auch beispielsweise 1,5 Jahre sind möglich. Zusätzliche verbleibende Jahre passen nicht zu diesem Modell der gesamten Kundenbeziehung.

Der umsatzbasierte CLV ergibt sich aus Nettoerlös je Bestellung × Bestellungen je Kunde und Jahr × Bindungsdauer in Jahren. Der Rechner setzt eine gleichbleibende durchschnittliche Kaufhäufigkeit und einen gleichbleibenden Bestellwert voraus. Er bildet keine Entwicklung einzelner Kaufzeitpunkte ab und diskontiert zukünftige Beträge nicht.

3. Ergänze die Deckungsbeitragsmarge

Umsatz steht dir nicht vollständig zur Verfügung. Für eine wirtschaftliche Einordnung kannst du deshalb deine Deckungsbeitragsmarge vor Neukundenakquisition eingeben. Sie berücksichtigt variable Waren-, Fulfillment-, Payment- und Retourenkosten sowie zugeordnete wiederkehrende Betreuungs- und Retentionkosten. Rabatte und Erstattungen stecken bereits im Nettoerlös und werden nicht ein zweites Mal abgezogen.

Trage beispielsweise 30 für 30 Prozent ein. Der erwartete Deckungsbeitrag je Kunde ist dann umsatzbasierter CLV × Marge ÷ 100. Akquisekosten dürfen in dieser Marge noch nicht abgezogen sein, da sie später separat gegenübergestellt werden. Auch eine Nullmarge oder negative Marge ist möglich. Ohne Marge bleibt die Berechnung eine Umsatzbetrachtung; der Rechner zeigt dann kein LTV/CAC-Verhältnis und keinen verbleibenden Deckungsbeitrag an.

4. Grenze Akquisekosten und Neukunden sauber ab

CAC steht für Customer Acquisition Cost, also die Kosten je gewonnenem Neukunden. Die Formel lautet zugeordnete Akquisekosten ÷ gewonnene Neukunden. Zähle jede neu gewonnene Person nur einmal. Bestandskunden und die Gesamtzahl aller Bestellungen gehören nicht in den Nenner.

Bei der Kostenbasis „Gesamte Akquisition“ verwendest du die deiner Neukundengewinnung zugeordneten Kosten. Dazu können neben Werbeausgaben beispielsweise passende Agentur-, Personal-, Vertriebs- und Produktionskosten gehören. Übernimm nicht pauschal sämtliche Marketingausgaben: Trenne die Neukundengewinnung nachvollziehbar von Bestandskundenpflege und anderen Aufgaben.

Bei „Nur Media“ setzt du ausschließlich die Werbeausgaben und die dazu passend zugeordneten Neukunden ein. Das Ergebnis heißt ausdrücklich Media-CAC. Weitere Akquisekosten fehlen in dieser Betrachtung. Beim Wechsel der Kostenbasis werden Kosten und Neukundenzahl geleert, damit du sie passend neu eingibst.

Kosten, Kundengruppe und zeitlicher Zuordnungsrahmen müssen zusammenpassen. Eine Kampagne kann Ausgaben heute und Erstkäufe erst später verursachen. Berücksichtige diesen Zeitversatz in deinen Daten und vermeide doppelte Kundenzuordnungen zwischen Kanälen. Vergleiche den CLV dieser Neukundengruppe mit den Kosten ihrer Gewinnung, nicht mit beliebigen Durchschnittswerten aus einer anderen Gruppe.

5. Ordne das LTV/CAC-Verhältnis ein

In diesem Rechner ist die Wertebasis für LTV ausdrücklich der erwartete Deckungsbeitrag vor Akquisition. Das Verhältnis lautet erwarteter Deckungsbeitrag je Kunde ÷ CAC. Umsatz wird hier nicht durch CAC geteilt. Bei Media-CAC kennzeichnet der Rechner auch das Verhältnis entsprechend, da weitere Akquisekosten fehlen.

Ein Verhältnis über 1 bedeutet im Modell, dass der erwartete Beitrag die berücksichtigten Akquisekosten übersteigt. Damit sind Fixkosten, Steuern, Finanzierung und Risiken noch nicht automatisch gedeckt. Der Rechner verwendet deshalb keine pauschale 3:1-Empfehlung. Bei CAC von null ist das Verhältnis nicht berechenbar; der erwartete Beitrag kann trotzdem dargestellt werden.

Der verbleibende Beitrag ist erwarteter Deckungsbeitrag je Kunde minus CAC. Er beschreibt, was nach den eingegebenen Akquisekosten rechnerisch übrig bleibt. In der Media-Betrachtung müssen daraus zunächst auch die nicht erfassten Akquisekosten finanziert werden.

6. Leite eine modellierte CAC-Obergrenze ab

Wenn du möchtest, gib zusätzlich einen gewünschten Restbeitrag je Kunde für die gesamte Bindungsdauer ein. Er kann Raum für Fixkosten, ein Gewinnziel und Unsicherheit vorsehen. Der Rechner zieht ihn vom erwarteten Deckungsbeitrag vor Akquisition ab: maximaler CAC = erwarteter Deckungsbeitrag je Kunde minus gewünschter Restbeitrag.

Dieses Ergebnis ist eine rechnerische Obergrenze für die gesamten Akquisekosten, kein freigegebenes Werbebudget. Das gilt auch dann, wenn du zum Vergleich Media-CAC verwendest: Weitere Akquisekosten müssen zusätzlich innerhalb dieser Grenze liegen. Ist dein Restbeitragsziel größer als der erwartete Beitrag, zeigt der Rechner „Ziel nicht erreichbar“. Ein leeres Zielfeld blendet die Obergrenze aus; eine eingegebene Null bedeutet dagegen, dass du im Modell keinen Restbeitrag reservierst.

Beispiel mit frei gewählten Zahlen

Angenommen, ein Kunde bestellt im Durchschnitt dreimal pro Jahr, bleibt vier Jahre und erzielt je Bestellung 80 Euro Nettoerlös. Daraus ergeben sich 960 Euro umsatzbasierter CLV. Bei einer Deckungsbeitragsmarge von 30 Prozent sind das 288 Euro erwarteter Deckungsbeitrag vor Akquisition.

Mit 12.000 Euro zugeordneten gesamten Akquisekosten für 100 Neukunden beträgt der CAC 120 Euro. Das Verhältnis auf Deckungsbeitragsbasis ist 2,4, der verbleibende Beitrag nach Akquisition 168 Euro je Kunde. Möchtest du über die gesamte Beziehung 100 Euro Restbeitrag behalten, liegt die modellierte Obergrenze der gesamten Akquisekosten bei 188 Euro je Kunde. Diese Werte sind ein Rechenbeispiel und keine Branchenempfehlung.

Was das Ergebnis leisten kann

Der Rechner hilft dir, Annahmen transparent zu vergleichen. Verändere zum Beispiel Kaufhäufigkeit, Marge oder Bindungsdauer und beobachte, wie sich der Kundenwert verändert. Kürzere Kundenbeziehungen oder höhere variable Kosten können einen scheinbar komfortablen Spielraum deutlich verringern.

Das vereinfachte Modell berechnet keinen Kapitalwert und keine Amortisationsdauer. Es zeigt nicht, wann die Beiträge tatsächlich eingehen. Fixkosten, Steuern, Finanzierung und Unsicherheiten werden nicht automatisch abgezogen. Für normale Onlineshops wird die Kundenbindungsdauer auch nicht aus einer Churn-Rate abgeleitet. Eine Abo- oder SaaS-Kalkulation benötigt gegebenenfalls andere Annahmen.

Die Funktionen „Beispiel“, „Zurücksetzen“ und „Ergebnis kopieren“ unterstützen dich beim Vergleichen und Dokumentieren. Die Kopie enthält Eingaben, Kostenbasis und Modellhinweise. Die Berechnungslogik überträgt deine Eingaben nicht; allgemeine Dienste der Website unterliegen weiterhin deren Datenschutzhinweisen.

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Häufige Fragen zu CLV, CAC und Kundenwert

Welche Werte gehören in die Berechnung, und wie lässt sich das Ergebnis einordnen? Hier findest du Antworten zu Kundenwert, Akquisekosten und den Grenzen des Modells.

Wie berechnet der CLV-Rechner den Customer Lifetime Value?

Der Rechner multipliziert deinen durchschnittlichen Nettoerlös je Bestellung mit den Bestellungen je Kunde und Jahr und der angenommenen gesamten Kundenbindungsdauer in Jahren. Das ergibt den erwarteten Umsatz je Kunde. Mit einer zusätzlichen Deckungsbeitragsmarge erhältst du außerdem den erwarteten Beitrag vor Akquisekosten. Beide Ergebnisse beruhen auf deinen Annahmen und sind keine garantierten zukünftigen Erträge.

Welche Kosten und Kunden gehören in die CAC-Berechnung?

Verwende die deiner Neukundengewinnung zugeordneten Kosten und die dazu passend gewonnenen Neukunden. Zähle jeden Neukunden einmal; Bestandskunden und sämtliche Bestellungen gehören nicht in den Nenner. Bei „Gesamte Akquisition“ können neben Werbeausgaben auch zugeordnete Agentur-, Personal- oder Vertriebskosten dazugehören. „Nur Media“ berücksichtigt ausschließlich Werbeausgaben. Kosten, Kundengruppe und zeitlicher Zuordnungsrahmen müssen zusammenpassen.

Wie wird der maximale CAC berechnet?

Der Rechner zieht deinen gewünschten Restbeitrag vom erwarteten Deckungsbeitrag vor Akquisition ab. Das Ergebnis ist eine modellierte Obergrenze für sämtliche Akquisekosten je Kunde. Dein Restbeitrag kann Raum für Fixkosten, Gewinnziel und Unsicherheit vorsehen. Die Obergrenze ist kein garantiert verfügbares Werbebudget. Übersteigt dein gewünschter Restbeitrag den erwarteten Beitrag, zeigt der Rechner „Ziel nicht erreichbar“.

Was ist der Unterschied zwischen Umsatzkundenwert und Deckungsbeitrag?

Der Umsatzkundenwert enthält noch die Kosten, die durch Bestellungen und Kundenbetreuung entstehen. Der Deckungsbeitrag berücksichtigt diese Kosten über deine eingegebene Marge. Sie sollte variable Waren-, Fulfillment-, Payment- und Retourenkosten sowie zugeordnete Betreuungs- und Retentionkosten enthalten. Akquisekosten werden erst anschließend separat gegenübergestellt. Der verbleibende Beitrag ist deshalb noch kein Gewinn.

Was sagt das LTV/CAC-Verhältnis aus?

Dieser Rechner teilt den erwarteten Deckungsbeitrag vor Akquisition durch die Kosten je Neukunde. Ein Wert von 2,4 bedeutet beispielsweise, dass der erwartete Beitrag dem 2,4-Fachen der berücksichtigten Akquisekosten entspricht. Daraus folgt keine allgemeine Rentabilitätsgarantie: Fixkosten, Finanzierung und Unsicherheit sind noch nicht automatisch berücksichtigt. Bei Media-CAC fehlen außerdem weitere Akquisekosten. Ohne Marge oder bei CAC von null wird kein Verhältnis berechnet.

Ist der Rechner kostenlos, und werden meine Eingaben übertragen?

Du kannst den Rechner kostenlos und ohne Anmeldung nutzen. Die Berechnung läuft lokal in deinem Browser; die Rechnerlogik überträgt oder speichert deine Eingaben nicht. Über „Ergebnis kopieren“ kannst du deine Berechnung einschließlich Eingaben und Modellhinweisen selbst übernehmen. Für allgemeine Dienste der Website gelten weiterhin deren Datenschutzhinweise.

Mehr Wissen für deinen E-Commerce-Alltag

Kundenwert und Akquisekosten sind ein Teil des Gesamtbilds. Entdecke weitere Beiträge zu Onlineshops, Marketing und digitalen Geschäftsmodellen im trepcademy Blog.