So nutzt du den Meta-Ads-Budgetrechner
Für eine sinnvolle Rechnung müssen Klickkosten und Conversion-Rate zusammenpassen. Verwende möglichst Daten derselben Kampagnen, desselben Zeitraums und derselben Zählweise. Wenn du noch keine Daten hast, kannst du eigene Annahmen testen – das Ergebnis bleibt dann entsprechend unsicher.
1. Käufe oder Website-Leads wählen
Im Kaufmodus planst du Verkäufe und den daraus abgeleiteten Netto-Umsatz. Im Leadmodus geht es um Website-Anfragen. Ob daraus passende Kontakte oder Aufträge entstehen, bewertet dieser Rechner nicht.
2. Mit einem Budget oder Ziel starten
Du kannst ein monatliches Werbebudget vorgeben und die rechnerischen Ergebnisse ansehen. Alternativ gibst du eine gewünschte Zahl an Käufen oder Leads ein. Bei Käufen kannst du auch mit einem Netto-Umsatzziel beginnen.
3. Passende Klickkosten und Quote eintragen
Verwende die Kosten pro Link-Klick und eine Kauf- oder Leadquote auf derselben Link-Klickbasis. Die Conversion-Rate deines Shops auf Basis von Sessions lässt sich nicht unverändert dafür einsetzen. Auch attribuierte Ergebnisse aus einer anderen Zählweise können die Vergleichbarkeit verändern.
4. Ergebnis als Szenario einordnen
Der Rechner führt deine Annahmen mathematisch zusammen. Vergleiche sie anschließend mit tatsächlich gemessenen Kampagnendaten. Ein höheres Budget kann Klickpreise und Quoten verändern; das Modell bildet diese Veränderungen nicht ab.
Wie wird das Meta-Ads-Budget berechnet?
Aus dem Budget und den angenommenen Kosten pro Link-Klick ergibt sich die rechnerische Klickzahl. Multipliziert mit deiner Kauf- oder Leadquote entstehen die modellierten Ergebnisse. Bei der Zielplanung läuft die Rechnung rückwärts. Für den Netto-Umsatz wird die Kaufzahl mit dem durchschnittlichen Nettobestellwert multipliziert.
Link-Klicks = Monatsbudget ÷ Kosten pro Link-Klick
Käufe oder Website-Leads = Link-Klicks × Quote ÷ 100
Zielplanung: Monatsbudget = gewünschte Käufe oder Leads ÷ (Quote ÷ 100) × Kosten pro Link-Klick
Netto-Umsatz = Käufe × durchschnittlicher Nettobestellwert
Umsatzziel: Monatsbudget = Netto-Umsatzziel ÷ Nettobestellwert ÷ (Kaufquote ÷ 100) × Kosten pro Link-Klick
ROAS = Netto-Umsatz ÷ Werbebudget
Fiktives Beispiel für Käufe
Du setzt 3.000 Euro Werbebudget, 0,75 Euro pro Link-Klick und eine Kaufquote von 2,5 Prozent an. Daraus ergeben sich rechnerisch 4.000 Link-Klicks und 100 Käufe. Bei 90 Euro Nettobestellwert entspricht das 9.000 Euro Netto-Umsatz, 30 Euro je Kauf und einem ROAS von 3,00. Diese Werte sind ein fiktives Beispiel, keine Meta-Benchmarks oder Ergebniszusage.
Fiktives Beispiel für Website-Leads
Mit 1.500 Euro Budget, 0,50 Euro pro Link-Klick und fünf Prozent Leadquote ergeben sich rechnerisch 3.000 Link-Klicks und 150 Website-Leads. Die Kosten je Lead liegen im Modell bei zehn Euro. Wie viele dieser Leads zu Aufträgen werden, ist darin nicht enthalten. Auch diese Zahlen sind ausschließlich ein Rechenbeispiel.
Was kosten Meta Ads?
Deine tatsächlichen Kosten lassen sich nicht mit einem pauschalen Klickpreis für alle Kampagnen beschreiben. In diesem Rechner setzt du den Preis selbst an. Nutze dafür passende eigene Erfahrungswerte und prüfe deine Annahmen regelmäßig. Der Rechner ruft keine aktuellen Preise aus Meta ab und empfiehlt kein allgemeingültiges Mindestbudget.
Was sagt der ROAS aus – und was fehlt?
Der ROAS stellt im Kaufmodus den modellierten Netto-Umsatz dem Werbebudget gegenüber. Er zeigt hier nicht, ob deine Werbung profitabel ist. Produktkosten, Retouren und weitere Aufwendungen werden nicht berechnet. Für die wirtschaftliche Einordnung kannst du den vorhandenen ROAS-Rechner ergänzend nutzen.
Weitere Tools für deine Kampagnenplanung
Wenn du mit Google Ads planst, nutze den Google-Ads-Kosten-Rechner mit den passenden Annahmen dieses Kanals. Der CPM-/TKP-Rechner unterstützt dich bei Rechnungen zu Budget und Impressionen. Für die Definition deiner Quote hilft dir der Conversion-Rate-Rechner.
Das Modell verbindet deine eigenen Annahmen. Meta unterscheidet Link-Klicks und andere Klickkennzahlen; verwende in CPC und Quote dieselbe Basis. Meta: Kennzahlen und Link-Klicks.
