So nutzt du den Seitenverhältnis-Rechner
Ob Beitragsgrafik, Präsentation oder Website-Bild: Breite und Höhe bestimmen das Format. Der Rechner hilft dir, vorhandene Maße einzuordnen und neue Bildmaße im gewünschten Verhältnis zu planen.
1. Wähle deinen Rechenmodus
Mit „Seitenverhältnis bestimmen“ kürzt du vorhandene Pixelmaße auf ihr genaues Verhältnis. Mit „Passende Abmessung berechnen“ gibst du ein Verhältnis und entweder die Zielbreite oder die Zielhöhe vor.
2. Gib deine Maße ein
Trage positive ganze Zahlen von 1 bis 100.000 ein. Du kannst 1920 oder die deutsche Schreibweise 1.920 verwenden. Im zweiten Modus stehen gängige Verhältnisse und ein eigenes Verhältnis zur Auswahl. Breite steht immer vor Höhe.
3. Berechne und übernimm dein Ergebnis
Klicke auf „Berechnen“. Du erhältst das gekürzte Verhältnis oder die passenden Pixelmaße. „Ergebnis kopieren“ übernimmt auch die Eingaben und einen möglichen Rundungshinweis. Nach einer Änderung berechnest du neu. Mit „Beispiel laden“ kannst du den aktiven Modus ausprobieren; „Zurücksetzen“ leert beide Modi.
Seitenverhältnis berechnen: die Formel
Das Seitenverhältnis beschreibt Breite : Höhe. Teile beide Zahlen durch ihren größten gemeinsamen Teiler, kurz ggT. Die Formel lautet: (Breite ÷ ggT) : (Höhe ÷ ggT). Das Verhältnis hat keine Einheit; die Eingaben in diesem Rechner sind Pixelmaße.
Beispiel: 1920 × 1080 Pixel
Der größte gemeinsame Teiler von 1920 und 1080 ist 120. Daraus werden 1920 ÷ 120 = 16 und 1080 ÷ 120 = 9. Das Bild hat also das Seitenverhältnis 16:9 und liegt im Querformat. Bei 1080 × 1350 Pixeln erhältst du 4:5 im Hochformat; 1200 × 1200 Pixel ergeben 1:1.
16:9 und andere Bildmaße berechnen
Für ein Verhältnis a:b berechnest du die Höhe mit Breite × b ÷ a. Kennst du die Höhe, lautet die Formel für die Breite: Höhe × a ÷ b. Bei 16:9 und 1280 Pixeln Breite ergibt das 1280 × 9 ÷ 16 = 720 Pixel Höhe. Umgekehrt ergeben 720 × 16 ÷ 9 = 1280 Pixel Breite.
Für ein Hochformat von 4:5 und eine Zielbreite von 1080 Pixeln rechnest du 1080 × 5 ÷ 4 = 1350 Pixel Höhe. Die gleichen Formeln funktionieren mit deinem eigenen Verhältnis, etwa 7:3.
Seitenverhältnis und Auflösung: der Unterschied
Das Seitenverhältnis beschreibt die Form, die Auflösung hier die konkreten Pixelabmessungen. 1920 × 1080 und 1280 × 720 Pixel haben beide das Verhältnis 16:9, enthalten aber unterschiedlich viele Pixel. Das Verhältnis allein sagt weder etwas über die Dateigröße noch über die Schärfe eines Bildes aus.
Warum das Ergebnis manchmal gerundet wird
Pixelmaße brauchen ganze Zahlen. Bei 16:9 und 1000 Pixeln Breite wäre die mathematische Höhe 562,5 Pixel. Der Rechner rundet auf 563 und kennzeichnet das Ergebnis. 1000 × 563 Pixel entsprechen deshalb nur näherungsweise 16:9. Im ersten Modus bleibt das genaue Verhältnis dieser Maße 1000:563.
Was der Rechner kann – und wo seine Grenzen liegen
Du planst Zahlen und Formate; der Rechner bearbeitet keine Bilddatei. Proportionales Skalieren erhält das Seitenverhältnis. Soll ein vorhandenes Bild von 16:9 auf 4:5 wechseln, brauchst du gegebenenfalls Beschnitt oder zusätzliche Fläche. Bloßes Strecken kann das Motiv verzerren.
Es gibt hier keine Umrechnung in Zentimeter, Zoll, DPI oder Dateigrößen. Eine höhere Pixelzahl verbessert nicht automatisch die Bildschärfe. Die Formatbeispiele sind allgemeine Verhältnisse, keine universellen Plattformvorgaben. Prüfe die Anforderungen dort, wo du das Bild verwenden möchtest.
Die Zahlen werden lokal in deinem Browser berechnet und vom Rechner weder gespeichert noch an einen Server gesendet. Für die übrigen Dienste der Website gilt die Datenschutzerklärung.
