Was zeigt dir der CPM-/TKP-Rechner?
Mit dem CPM-/TKP-Rechner berechnest du, wie viel dich 1.000 Impressionen kosten. Das hilft dir, Werbekosten einzuordnen und Kampagnen mit vergleichbarer Datenbasis gegenüberzustellen. Der Rechner eignet sich für Performance-Marketer, Marketing-Teams, Agenturen und Marken, die Anzeigen oder Influencer-Kooperationen auswerten.
Du kannst außerdem aus einem angenommenen CPM ein Budget berechnen oder aus Budget und CPM die rechnerisch möglichen Impressionen ableiten. Diese beiden Modi sind Planungsszenarien: Der tatsächlich erzielte CPM kann sich verändern.
CPM und TKP berechnen: die Formeln
CPM steht für „Cost per Mille“, TKP für „Tausend-Kontakt-Preis“. In diesem Rechner beziehen sich beide Begriffe auf 1.000 Impressionen. Eine Person kann mehrere Impressionen erzeugen; 1.000 Impressionen entsprechen daher nicht automatisch 1.000 erreichten Personen.
- CPM / TKP = Kosten ÷ Impressionen × 1.000
- Budget = Impressionen ÷ 1.000 × CPM
- Impressionen = Budget ÷ CPM × 1.000
Für die CPM-Berechnung müssen Impressionen größer als null sein. Für die Impressionen-Berechnung muss der CPM größer als null sein. Kosten von null Euro sind bei tatsächlich vorhandenen Impressionen rechnerisch zulässig und ergeben einen CPM von null Euro.
So nutzt du den Rechner
1. Wähle deine Berechnung
Starte mit „CPM / TKP“, wenn Kosten und Impressionen bereits vorliegen. Wähle „Budget“, wenn du einen CPM und eine gewünschte Zahl an Impressionen annehmen möchtest. Wähle „Impressionen“, wenn du mit einem Budget und einem angenommenen CPM planst.
2. Trage zwei zusammengehörige Werte ein
Verwende denselben Zeitraum, dieselbe Kampagne und denselben Leistungsumfang. Geldbeträge kannst du beispielsweise als 500,00 oder 1.500,50 eingeben, Impressionen als 100000 oder 100.000. Für vergleichbare Ergebnisse muss auch der enthaltene Kostenumfang übereinstimmen.
3. Berechne und übernimm dein Ergebnis
Klicke auf „Berechnen“. Du erhältst das Ergebnis, die eingegebenen Werte und den Rechenweg. „Ergebnis kopieren“ übernimmt diese Angaben als Text. Mit „Beispiel laden“ erhältst du fiktive Beispielwerte für den gewählten Modus; „Zurücksetzen“ leert die Angaben und stellt den Startmodus wieder her.
Beispiel: CPM einer Anzeigenkampagne
Eine fiktive Kampagne kostet 500 Euro und erzielt 100.000 Impressionen. Die Rechnung lautet: 500 ÷ 100.000 × 1.000 = 5,00 Euro CPM. Der Wert beschreibt die Kosten pro 1.000 Ausspielungen. Bei einem angenommenen CPM von 5 Euro ergeben 750 Euro Budget rechnerisch 150.000 Impressionen.
Influencer-CPM berechnen
Eine fiktive Influencer-Kooperation kostet 1.200 Euro und erzielt 80.000 dokumentierte Impressionen für die vereinbarten Inhalte. Daraus ergibt sich ein CPM von 15,00 Euro. Verwende die Impressionen dieser Inhalte und desselben Auswertungsstands, keine Followerzahl.
Lege vorher fest, welche Kosten du einbeziehst: nur das Honorar oder zusätzlich beispielsweise Produktion und Nutzungsrechte. Trage die gewählte Summe in das Kostenfeld ein und halte diese Definition bei Vergleichen gleich. Sind nur Reichweite oder Videoaufrufe verfügbar, ersetze damit nicht stillschweigend die Impressionen. Zusätzliche Leistungen einer Kooperation lassen sich durch den CPM allein nicht bewerten.
Wie ordnest du den CPM richtig ein?
Ein niedriger CPM bedeutet, dass die Ausspielungen im gewählten Kostenumfang günstiger waren. Ob daraus passende Besucher, Anfragen oder Käufe entstehen, zeigt die Kennzahl allein nicht. Vergleiche möglichst ähnliche Zielgruppen, Märkte, Zeiträume, Platzierungen und Kampagnenziele.
Für die Umsatzbetrachtung hilft dir der ROAS-Rechner. Wenn du Interaktionen eines Beitrags einordnen möchtest, nutze den Engagement-Rate-Rechner. Zusammen liefern diese Kennzahlen mehr Kontext für deine Entscheidungen.
Welche Grenzen hat der Rechner?
Der Rechner prüft deine Eingaben, aber keine Kampagnenkonten oder Reportings. In den Planungsmodi wird ein gleichbleibender CPM angenommen; tatsächliche Ausspielungen können abweichen. Ein CPM-Gebot, sichtbare Impressionen und der aus Gesamtkosten berechnete CPM sind zudem unterschiedlich definierte Größen.
Geldbeträge werden mit zwei Nachkommastellen angezeigt, positive Werte unter 0,01 Euro entsprechend gekennzeichnet. Im Modus „Impressionen“ siehst du ein abgerundetes ganzzahliges Ergebnis und bei Bedarf den rechnerischen Wert mit zwei Nachkommastellen. Die Berechnung erfolgt lokal im Browser; die Rechnerlogik speichert oder überträgt deine Eingaben nicht.
