DEINE BESUCHE. DEINE CONVERSION RATE.
Wie viele deiner Website-Besuche führen zu einem Kauf, einer Anfrage oder einer anderen gewünschten Handlung? Berechne deine aktuelle Conversion Rate und vergleiche sie mit einer selbst gewählten Zielrate. So siehst du, wie sich die Anzahl konvertierender Besuche bei gleichbleibender Besuchszahl rechnerisch verändern würde.
IST-WERT BERECHNEN. ZIEL VERGLEICHEN.
Trage die Anzahl deiner Besuche und die davon konvertierenden Besuche ein. Verwende für beide Angaben denselben Zeitraum und dieselbe Datenbasis. Wenn du möchtest, ergänze eine eigene Zielrate und vergleiche das rechnerische Szenario mit deinem Ist-Wert. Jeder Besuch zählt höchstens einmal als konvertiert.
Die Conversion Rate zeigt dir, welcher Anteil deiner Besuche eine festgelegte Handlung ausführt. Das kann beispielsweise ein Kauf, eine Anfrage oder eine Anmeldung sein. In diesem Rechner teilst du die Besuche mit mindestens einer solchen Conversion durch alle Besuche im gleichen Zeitraum. Ein Besuch mit mehreren passenden Handlungen zählt dabei nur einmal. Verwende durchgängig dieselbe Datenquelle, denselben Zeitraum und dieselbe Definition. Nutzerzahlen, Bestellungen und einzelne Ereignisse sind keine austauschbaren Größen. Wähle deshalb einen Bericht, der tatsächlich die Anzahl der Besuche und der davon konvertierenden Besuche ausweist.
Die Formel lautet: Conversion Rate = Besuche mit Conversion ÷ alle Besuche × 100. Bei 10.000 Besuchen und 200 Besuchen mit Conversion ergibt sich eine Rate von 2,00 %. Das bedeutet: Zwei von hundert Besuchen haben im betrachteten Zeitraum mindestens eine der ausgewählten Conversions ausgelöst. Die Zahl aller Bestellungen kann davon abweichen, wenn innerhalb eines Besuchs mehrere Käufe stattfinden. Der Rechner verwendet für weitere Berechnungen ungerundete Werte und rundet erst die Anzeige.
Lege zunächst fest, welche Handlung du als Conversion betrachten möchtest. Trage anschließend alle Besuche und die Besuche mit dieser Conversion ein. Gib ganze Zahlen ohne Tausendertrennzeichen ein, beispielsweise 10000 und 200. Klicke auf „Berechnen“, um deine aktuelle Rate zu sehen. Über „Zielszenario vergleichen“ kannst du zusätzlich eine eigene Zielrate von 0 bis 100 % eingeben. Dezimalwerte funktionieren mit Komma oder Punkt. „Beispiel laden“ zeigt dir eine vollständige Beispielrechnung einschließlich Zielszenario. „Zurücksetzen“ leert alle Eingaben und schaltet den Vergleich aus. Nach Änderungen blendet der Rechner das bisherige Ergebnis aus, bis du erneut berechnest.
Prozentpunkte beschreiben die direkte Differenz zwischen zwei Raten. Ein Anstieg von 2,00 % auf 2,50 % entspricht 0,50 Prozentpunkten. Die relative Veränderung setzt diese Differenz ins Verhältnis zur Ausgangsrate: 0,50 ÷ 2,00 × 100 = 25 %. Beide Angaben beschreiben denselben Vergleich aus unterschiedlichen Perspektiven. Bei einer Ausgangsrate von 0 % lässt sich keine relative Veränderung berechnen, weil dafür durch null geteilt werden müsste. Die Veränderung in Prozentpunkten und die rechnerische Anzahl konvertierender Besuche bleiben trotzdem bestimmbar.
Das Zielszenario hält deine Besuchszahl konstant und ersetzt die bisherige Rate durch deine eigene Annahme. Bei 10.000 Besuchen und einer Zielrate von 2,50 % ergeben sich rechnerisch 250 konvertierende Besuche. Gegenüber 200 sind das 50 mehr. Wählst du stattdessen 1,50 %, ergibt das 150 konvertierende Besuche und damit 50 weniger. Auch niedrigere Zielraten sind zulässig, etwa um ein vorsichtigeres Szenario zu betrachten. Bei kleinen Besuchszahlen können Bruchteile entstehen: Drei Besuche und eine Zielrate von 50 % ergeben rechnerisch 1,5 konvertierende Besuche. Das ist ein mathematischer Szenariowert und keine Anzahl bereits erzielter Käufe.
Der Rechner verarbeitet deine Eingaben und prüft grundlegende Zahlenfehler. Er kann jedoch nicht feststellen, ob dein Tracking vollständig ist oder deine Daten korrekt abgegrenzt wurden. Die Zielrate ist eine selbst gewählte Annahme und keine Prognose. Das Ergebnis erklärt keine Ursachen für ausbleibende Conversions und bewertet deine Rate nicht pauschal als gut oder schlecht. Auch Umsatz, Wirtschaftlichkeit und statistische Signifikanz werden nicht berechnet. Vergleiche Ergebnisse deshalb nur bei vergleichbarer Datenbasis und Conversion-Definition. Die Berechnung erfolgt lokal in deinem Browser; der Rechner speichert deine eingegebenen Zahlen nicht dauerhaft.
VON DER KENNZAHL ZUR UMSETZUNG
Welche Zahlen gehören in den Rechner? Wie funktioniert das Zielszenario? Hier findest du Antworten zur Berechnung und zur Einordnung deiner Ergebnisse.
Teile die Anzahl der Besuche mit mindestens einer definierten Conversion durch alle Besuche und multipliziere das Ergebnis mit 100. Bei 10.000 Besuchen und 200 konvertierenden Besuchen ergibt das 2,00 %. Beide Zahlen müssen aus demselben Zeitraum stammen und sich auf dieselbe Datenbasis beziehen. Ohne mindestens einen Besuch lässt sich die Rate nicht berechnen.
Jeder Besuch zählt höchstens einmal als konvertiert. Wenn jemand innerhalb einer Sitzung zwei Bestellungen aufgibt, trägst du dafür einen Besuch mit Conversion ein. Dasselbe gilt für mehrere Anfragen oder andere wiederholte Handlungen. Entscheidend ist, ob die festgelegte Conversion mindestens einmal stattgefunden hat. Dadurch kann die hier berechnete Rate höchstens 100 % betragen.
Prozentpunkte geben die direkte Differenz zwischen zwei Prozentwerten an. Von 2,00 % auf 2,50 % sind es 0,50 Prozentpunkte. Relativ zur Ausgangsrate entspricht das einem Anstieg von 25 %. Bei einer Ausgangsrate von 0 % ist die relative Veränderung nicht berechenbar. Der Rechner zeigt dann weiterhin die Veränderung in Prozentpunkten und die rechnerische Veränderung der konvertierenden Besuche.
Dieser Rechner verwendet Besuche beziehungsweise Sitzungen. Im zweiten Feld gibst du an, wie viele dieser Besuche mindestens eine ausgewählte Conversion enthalten haben. Nutzer können mehrere Besuche verursachen; ein Besuch kann mehrere Bestellungen enthalten. Verwende deshalb keine Nutzerzahlen, Bestellmengen oder Ereigniszahlen als Ersatz. Wenn dein Bericht nur einzelne Conversion-Ereignisse ausweist, benötigst du für diesen Rechner zunächst eine Auswertung auf Besuchsebene.
Das Zielszenario zeigt, wie viele Besuche bei deiner selbst gewählten Zielrate rechnerisch konvertieren würden. Die Besuchszahl bleibt unverändert. Bei 10.000 Besuchen und einer Zielrate von 2,50 % ergeben sich beispielsweise 250 konvertierende Besuche. Du kannst auch eine niedrigere Zielrate wählen. Das Ergebnis ist ein Vergleich deiner Annahmen und keine Vorhersage, dass du diese Rate tatsächlich erreichst.
Eine allgemeingültige gute Conversion Rate gibt es nicht. Die Aussage hängt unter anderem davon ab, welche Handlung du misst, welche Besucher auf deine Seite kommen und welches Angebot sie dort finden. Eine Kauf-Conversion ist beispielsweise nicht direkt mit einer Newsletter-Anmeldung vergleichbar. Betrachte deine Rate deshalb im passenden Kontext und vergleiche nur konsistent definierte Werte. Der Rechner vergibt keine Qualitätsnote und leitet aus deiner Rate keine Ursache für mögliche Probleme ab.
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