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Deckungsbeitrag-Rechner: Was bleibt von deinem Shopumsatz?

Volle Warenkörbe sind gut. Zu wissen, was nach Einkauf, Versand und Werbung übrig bleibt, ist besser. Berechne deinen Deckungsbeitrag und erkenne, welche Kosten deinen Spielraum verkleinern – damit du Preise, Aktionen und Budgets fundierter planen kannst.

DEINE ZAHLEN. MEHR KLARHEIT.

Berechne deinen Deckungsbeitrag in drei Stufen

Wie viel bleibt von deinem Umsatz nach Warenkosten, Versand und Marketing übrig? Trage deine Zahlen ein und erkenne Schritt für Schritt, wo deine Marge bleibt. Nutze Nettobeträge ohne Umsatzsteuer und beziehe alle Angaben auf denselben Zeitraum. Mit deinen übrigen Fixkosten kannst du zusätzlich ein vereinfachtes Ergebnis berechnen.

Alle Beträge in Euro auf vergleichbarer Nettobasis. Prüfe auch die mit 0 vorbelegten Kostenfelder. * Erforderliche Angabe.

Nach Rabatten, Stornos und Erstattungen; inklusive berechneter Versandentgelte.

Kosten der tatsächlich verkauften Ware. Wieder eingelagerte Retouren entsprechend berücksichtigen.

Variable Kosten der Auftragsabwicklung; keine hier bereits enthaltenen Kosten doppelt erfassen.

Zum Beispiel transaktionsabhängige Payment- und Marktplatzgebühren.

Zum Beispiel Retourenbearbeitung oder nicht wiederverwertbare Ware, soweit noch nicht erfasst.

Kosten des betrachteten Zeitraums, zum Beispiel Ads und zugeordnete Marketing-Dienstleistungen.

Zum Beispiel Miete, feste Softwarekosten und Personal; bereits erfasste Kosten ausschließen.

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Unser Modell: DB1 nach Warenkosten, DB2 nach Abwicklungskosten, DB3 nach Marketing. Rechenweg und Anleitung ansehen

Was zeigt dir der Deckungsbeitragsrechner?

Dein Shop verkauft. Aber wie viel Spielraum bleibt nach Einkauf, Versand und Werbung tatsächlich übrig? Mit diesem Deckungsbeitragsrechner machst du sichtbar, welche Kosten deinen Umsatz aufzehren und welcher Betrag für die übrigen Fixkosten verbleibt.

Der Rechner richtet sich an Shopbetreiber, E-Commerce-Teams und Performance-Marketer. Nutze ihn für einen abgeschlossenen Monat oder einen anderen einheitlichen Zeitraum. Du kannst damit deine aktuelle Kostenstruktur prüfen und anschließend einzelne Werte verändern, um Szenarien zu vergleichen.

Wie wird der Deckungsbeitrag berechnet?

Grundsätzlich gilt: Deckungsbeitrag = Umsatz minus variable Kosten. Er steht zur Deckung der Fixkosten zur Verfügung und ist deshalb nicht mit dem Gewinn gleichzusetzen.

Für diesen Rechner verwenden wir eine ausdrücklich definierte E-Commerce-Sicht mit drei Stufen. Die Bezeichnungen DB1, DB2 und DB3 sind hier die Namen unserer Auswertungsstufen. Sie entsprechen nicht automatisch der klassischen mehrstufigen Fixkostendeckungsrechnung oder dem Reporting deines Unternehmens.

  • DB1 – nach Warenkosten: Nettoumsatz minus Wareneinsatz. Diese erste Stufe zeigt die Handelsspanne in Euro; weitere variable Kosten sind noch nicht abgezogen.
  • DB2 – nach Abwicklungskosten: DB1 minus Versand, Verpackung und Fulfillment, Zahlungs- und Verkaufsgebühren sowie weitere variable Kosten.
  • DB3 – nach Marketing: DB2 minus die eingetragenen Marketingkosten. Dieser Betrag bleibt für die übrigen Fixkosten und einen möglichen Überschuss.

Trägst du zusätzlich die übrigen Fixkosten ein, ziehen wir sie vom DB3 ab und zeigen ein vereinfachtes Ergebnis nach den erfassten Kosten. Eine vollständige Gewinnermittlung ergibt sich daraus nicht automatisch.

Welche Daten brauchst du – und wo findest du sie?

Du brauchst den Nettoumsatz und die zugehörigen Kosten für denselben Zeitraum und denselben Shop oder Geschäftsbereich. Arbeite durchgängig mit vergleichbaren Beträgen. Bei abzugsfähiger Vorsteuer verwendest du die Kosten ohne diese Vorsteuer; nicht abzugsfähige Umsatzsteuer gehört zu deinen Kosten.

Nettoumsatz aus deinem Shop oder der Buchhaltung

Nutze den Umsatz ohne Umsatzsteuer und nach Rabatten, Stornos und Erstattungen. Berechnete Versandentgelte gehören zu den Erlösen. Falls dein Bericht bereits bereinigte Umsätze zeigt, ziehe Erstattungen nicht nochmals ab. Werbeplattformen sind hierfür keine verlässliche Gesamtsumme: Ihre zugeordneten Conversion-Werte können voneinander und von deinem Shopumsatz abweichen.

Wareneinsatz aus Warenwirtschaft oder Kostenrechnung

Gesucht sind die Kosten der verkauften Ware. Der gesamte Wareneinkauf eines Monats ist dafür oft ungeeignet, weil ein Teil davon noch auf Lager liegt. Berücksichtige Gutschriften und wieder eingelagerte Retouren konsistent. Eine eingehende Fracht darf nicht zugleich im Wareneinsatz und bei der Auftragsabwicklung stehen.

Abwicklung, Gebühren und Retouren aus den Abrechnungen

Versanddienstleister, Fulfillment-Anbieter, Zahlungsdienste und Marktplätze liefern die passenden Abrechnungen. Ordne die variablen Kosten dem gewählten Zeitraum zu. Die Erstattung einer Bestellung mindert den Umsatz; zusätzliche Retourenbearbeitung ist ein eigener Kostenposten. Erfasse beides jeweils nur einmal.

Marketingkosten und übrige Fixkosten

Übernimm die Marketingkosten aus deinen Abrechnungen oder der Kostenrechnung. Wenn du Agentur- oder Personalkosten dem Marketing zuordnest, dürfen sie nicht zusätzlich bei den Fixkosten stehen. Für eine Betrachtung des ganzen Shops gehören alle relevanten Marketingkanäle dazu. Fixkosten kannst du ergänzen, wenn du auch das vereinfachte Ergebnis sehen möchtest.

So nutzt du den Rechner Schritt für Schritt

1. Lege Zeitraum und Umfang fest

Starte zum Beispiel mit dem letzten vollständig abgerechneten Monat. Verwende für Umsatz und Kosten denselben Zeitraum. Bei einem einzelnen Produkt oder Kanal funktioniert die Rechnung nur, wenn du die zugehörigen Erlöse und Kosten nachvollziehbar abgrenzen kannst.

2. Trage Nettoumsatz und Wareneinsatz ein

Beide Angaben sind erforderlich. Nutze die Beispielwerte nur zum Kennenlernen des Rechners. Für deine eigene Auswertung ersetzt du sie durch deine tatsächlichen Zahlen.

3. Ergänze Abwicklung, Gebühren und Marketing

Prüfe jedes Kostenfeld. Eine Null bedeutet, dass in dieser Kategorie keine Kosten berücksichtigt werden. Sie ist kein Ersatz für einen unbekannten Wert. Schätze fehlende Werte nur bewusst und behandle das Ergebnis dann ebenfalls als Schätzung.

4. Ergänze bei Bedarf die Fixkosten

Lässt du das Feld leer, zeigen wir DB1 bis DB3. Mit eingetragenen Fixkosten erhältst du zusätzlich das vereinfachte Ergebnis nach den erfassten Kosten. Eine ausdrücklich eingetragene Null wird als null Euro Fixkosten gerechnet.

5. Berechne dein Ergebnis und prüfe die Kostenstufen

Klicke auf „Deckungsbeitrag berechnen“. Jede Stufe erscheint in Euro und als Anteil am Nettoumsatz. Ändere anschließend einen Wert und berechne erneut. So erkennst du beispielsweise, wie sich höhere Versandkosten oder ein anderes Marketingbudget rechnerisch auswirken. Ein verändertes Budget garantiert dabei keinen gleichbleibenden Umsatz.

Beispiel: Was bleibt von 50.000 Euro Umsatz?

Ein Shop erzielt im betrachteten Monat 50.000 Euro Nettoumsatz. Der Wareneinsatz beträgt 22.500 Euro. Für Versand, Verpackung und Fulfillment fallen 6.000 Euro an, für Zahlungs- und Verkaufsgebühren 1.500 Euro und für weitere variable Kosten 1.000 Euro. Das Marketing kostet 10.000 Euro, die übrigen Fixkosten betragen 6.000 Euro.

  • DB1: 27.500 Euro – 55 Prozent des Nettoumsatzes.
  • DB2: 19.000 Euro – 38 Prozent des Nettoumsatzes.
  • DB3: 9.000 Euro – 18 Prozent des Nettoumsatzes.
  • Vereinfachtes Ergebnis nach den erfassten Fixkosten: 3.000 Euro – 6 Prozent des Nettoumsatzes.

Die 9.000 Euro DB3 sind noch nicht der Gewinn. Davon müssen zunächst die übrigen Fixkosten gedeckt werden. Ob der anschließende Betrag auch dem tatsächlichen Unternehmensergebnis entspricht, hängt davon ab, ob sämtliche relevanten Erlöse und Kosten erfasst wurden.

Wie interpretierst du dein Ergebnis?

Schon DB1 ist negativ? Dann übersteigt der Wareneinsatz den Nettoumsatz. Prüfe zuerst deine Datenbasis, anschließend Einkaufspreise, Verkaufspreise, Rabatte und Retouren.

DB1 ist positiv, DB2 aber negativ? Die erfasste Abwicklung und die weiteren variablen Kosten verbrauchen mehr als die Handelsspanne. Untersuche etwa Versandkonditionen, Warenkorbwerte, Gebühren und Retourenkosten.

DB2 ist positiv, DB3 aber negativ? Die eingetragenen Marketingkosten sind höher als der verbleibende Betrag nach Abwicklung. Prüfe die Kostenzuordnung und den betrachteten Zeitraum. Eine kurzfristige Rechnung zeigt noch nicht, welchen Beitrag neu gewonnene Kunden durch spätere Käufe leisten.

DB3 ist positiv? Es bleibt ein Betrag für die übrigen Fixkosten. Ob er ausreicht, erkennst du erst nach deren Berücksichtigung. Einen pauschal „guten“ Prozentsatz gibt es für dieses Modell nicht: Sortiment, Kostenstruktur und Geschäftsmodell unterscheiden sich.

Welche Grenzen hat der Rechner?

Der Rechner wertet deine Eingaben aus und prüft nicht, ob die Buchhaltung vollständig oder die Kostenzuordnung richtig ist. Er arbeitet mit absoluten Beträgen und bildet keine automatische Umsatzprognose, Liquiditätsplanung oder steuerliche Gewinnermittlung ab.

Vergleiche Zeiträume nur mit derselben Kostendefinition. Zinsen, Steuern, Abschreibungen oder weitere Positionen werden nicht automatisch ergänzt. Ein positiver Wert ist daher keine Zusage, dass dein Unternehmen insgesamt profitabel ist. Die Berechnung selbst erfolgt lokal in deinem Browser; die eingegebenen Beträge werden vom Rechner nicht an einen Server gesendet.

Hintergrund zur allgemeinen Deckungsbeitragsrechnung

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Häufige Fragen zum DB-Rechner

Du möchtest einzelne Produkte vergleichen, mit Schätzwerten rechnen oder dein Ergebnis weiterverwenden? Hier findest du Antworten auf häufige Fragen rund um die Nutzung des Rechners und den Umgang mit deinen Zahlen.

Ist der Deckungsbeitragsrechner kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar?

Ja, du kannst den Deckungsbeitragsrechner kostenlos und ohne Anmeldung nutzen. Du brauchst weder ein Benutzerkonto noch eine E-Mail-Adresse anzugeben. Trage deine Zahlen ein oder starte mit „Beispiel laden“, um den Rechner kennenzulernen. Anschließend kannst du beliebig viele Szenarien durchspielen und beispielsweise prüfen, wie veränderte Warenkosten, Versandkosten oder Marketingausgaben dein Ergebnis beeinflussen.

Kann ich einzelne Produkte oder Vertriebskanäle berechnen?

Ja, sofern du Umsatz und Kosten für das jeweilige Produkt oder den Vertriebskanal nachvollziehbar zuordnen kannst. Verwende ausschließlich die zugehörigen Beträge und denselben Zeitraum. Gemeinsame Kosten, etwa für Marketing oder Fulfillment, solltest du nach einem nachvollziehbaren Schlüssel verteilen. Je ungenauer diese Zuordnung ist, desto vorsichtiger solltest du das Ergebnis als Entscheidungsgrundlage nutzen.

Warum unterscheiden sich die Ergebnisse von meinem internen Reporting?

Der Rechner verwendet ein fest definiertes E-Commerce-Modell: DB1 nach Warenkosten, DB2 nach Abwicklungskosten und DB3 nach Marketing. Dein internes Reporting kann diese Stufen anders benennen oder Kosten anders zuordnen. Auch unterschiedliche Zeiträume, Retouren oder Umsatzdefinitionen führen zu Abweichungen. Vergleiche deshalb zuerst die Rechenwege und enthaltenen Kostenpositionen, bevor du die Ergebnisse gegenüberstellst.

Werden meine eingegebenen Zahlen gespeichert oder übertragen?

Die Berechnung erfolgt direkt in deinem Browser. Der Rechner überträgt deine eingegebenen Umsatz- und Kostenwerte nicht an einen Server und legt dafür keinen gespeicherten Datensatz an. Eine automatische Speicherung für spätere Besuche gibt es nicht. Möchtest du deine Auswertung behalten, kannst du sie über „Ergebnis kopieren“ selbst sichern. Informationen zu den übrigen Website-Diensten findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Kann ich mit geschätzten Kosten arbeiten?

Ja, mit geschätzten Kosten kannst du eine erste Orientierung gewinnen oder verschiedene Annahmen vergleichen. Das Ergebnis ist dann ebenfalls eine Schätzung. Nutze möglichst nachvollziehbare Werte und prüfe, wie sich höhere oder niedrigere Kosten auswirken. Wichtig: Eine eingetragene Null bedeutet, dass keine Kosten berücksichtigt werden. Sie sollte deshalb keinen Betrag ersetzen, den du noch nicht kennst.

Kann ich mein Ergebnis speichern oder für einen Vergleich übernehmen?

Ja. Nach der Berechnung kannst du über „Ergebnis kopieren“ deine Eingaben und Ergebnisse als Text übernehmen und beispielsweise in einer Tabelle oder Notiz speichern. Sichere die erste Auswertung, bevor du Werte für ein weiteres Szenario änderst. Ergänze am besten den betrachteten Zeitraum und deine Annahmen, damit du die Ergebnisse später sinnvoll vergleichen kannst.

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