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POAS-Rechner: Was bleibt von deinem Werbeumsatz?

Deine Anzeigen bringen Umsatz. Doch wie viel bleibt davon nach Warenkosten und weiteren variablen Kosten für die Werbung übrig? Berechne deinen POAS aus Nettoumsatz, Anzeigenkosten und deiner Marge oder den zugehörigen variablen Kosten. Du siehst den Deckungsbeitrag vor und nach Werbung und kannst ihn mit deinem ROAS vergleichen.

UMSATZ UND KOSTEN ZUSAMMEN BETRACHTEN

Berechne deinen POAS und den Beitrag nach Werbung

Trage deine eigenen Zahlen ein und wähle den passenden Eingabeweg. Der POAS zeigt deinen Deckungsbeitrag vor Werbung je eingesetztem Werbe-Euro. Der verbleibende Beitrag nach Werbung wird getrennt ausgewiesen. Kostenlos und ohne Anmeldung.

Nutze zusammenpassende Nettowerte für denselben Zeitraum und dieselben Anzeigen. Wähle entweder deine Marge vor Werbung oder die zugehörigen variablen Kosten. * Erforderliche Angabe.

Umsatz ohne Umsatzsteuer, nach Rabatten und passenden Erstattungen, der den betrachteten Anzeigen zugeordnet wird.

Reine Anzeigenkosten für denselben Zeitraum und dieselben Kampagnen. Keine Agentur- oder Produktionskosten.

Anteil des Nettoumsatzes nach Warenkosten und weiteren variablen Kosten, aber vor Werbung. Trage 40 für 40 % ein. Negative Werte sind möglich. Technische Untergrenze: −1.000.000 %.

Summe der zum betrachteten Umsatz gehörenden Warenkosten und weiteren variablen Bestellkosten. Werbung und bereits im Umsatz berücksichtigte Erstattungen nicht nochmals abziehen.

Fiktives Beispiel geladen. Die Werte sind keine Benchmarks. Klicke auf „POAS berechnen“.

Dein Ergebnis ist eine vereinfachte Rechnung aus deinen Angaben. Es zeigt keinen vollständigen Unternehmensgewinn.

Dein Deckungsbeitrag je Werbe-Euro

Fiktives Beispiel – keine Benchmarks.

Verwendete Eingaben

Dein Rechenweg

Vereinfachtes Modell auf Basis deiner Eingaben. Der POAS verwendet den Deckungsbeitrag vor Werbung. Der verbleibende Beitrag nach Werbung berücksichtigt keine Fixkosten und weitere nicht erfasste Kosten. Das Ergebnis ist keine Gewinnermittlung oder automatische Gebotsempfehlung.

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Rechenweg und Anleitung ansehen

So nutzt du den POAS-Rechner

Lege fest, welche Kampagne oder welchen Kanal und welchen Zeitraum du betrachten möchtest. Umsatz, Anzeigenkosten und Kostenbasis müssen zur selben Auswahl passen. Für ein erstes Beispiel kannst du Musterwerte laden; sie sind keine Empfehlung für deine Kampagnen.

1. Zugeordneten Nettoumsatz eintragen

Verwende Umsatz ohne Umsatzsteuer, nach Rabatten und passend berücksichtigten Erstattungen. Prüfe die Einstellungen deines Reportings: Ein Conversion-Wert ist nicht automatisch bereinigter Nettoumsatz. Der gesamte Shopumsatz gehört nur dann in die Rechnung, wenn er zur betrachteten Werbeabgrenzung passt.

2. Reine Werbeausgaben ergänzen

Trage die Anzeigenkosten für denselben Zeitraum und dieselben Kampagnen ein. Agenturhonorare und Content-Produktion gehören hier nicht zu den Werbeausgaben. Der Betrag muss größer als 0 sein, weil der POAS ein Verhältnis zu deinen Anzeigenkosten bildet.

3. Marge oder variable Kosten wählen

Kennst du deine Deckungsbeitragsmarge vor Werbung, trägst du sie als Prozentzahl ein. Darin müssen Warenkosten und weitere variable Bestellkosten bereits enthalten sein. Eine reine Handelsspanne kann dafür unvollständig sein.

Alternativ gibst du die Summe der zugehörigen variablen Kosten ein. Dazu können Warenkosten, Versand, Verpackung, Zahlungsgebühren und variable Retourenabwicklung gehören. Werbung wird erst im nächsten Rechenschritt abgezogen. Nutze nur einen der beiden Eingabewege, damit Kosten nicht doppelt zählen.

4. Ergebnis berechnen und einordnen

Klicke auf ‚POAS berechnen‘. Prüfe den POAS, den Deckungsbeitrag vor Werbung und den verbleibenden Beitrag nach Werbung. Der ROAS daneben hilft dir, Umsatz und Kostenbeitrag auseinanderzuhalten. Du kannst das Ergebnis kopieren. Nach einer Änderung berechnest du es erneut.

Wie lautet die POAS-Formel?

POAS steht für Profit on Ad Spend. In diesem Rechner verwenden wir dafür ausdrücklich den Deckungsbeitrag nach den erfassten variablen Bestellkosten und vor Werbeausgaben. Er wird durch die zugehörigen Anzeigenkosten geteilt.

  • Deckungsbeitrag vor Werbung = Nettoumsatz × Deckungsbeitragsmarge vor Werbung ÷ 100
  • Alternativ: Deckungsbeitrag vor Werbung = Nettoumsatz − variable Kosten ohne Werbung
  • POAS = Deckungsbeitrag vor Werbung ÷ Werbeausgaben
  • POAS in Prozent = POAS als Faktor × 100
  • Verbleibender Beitrag nach Werbung = Deckungsbeitrag vor Werbung − Werbeausgaben

Ein POAS von 1,60 entspricht 160 Prozent. Für jeden Euro Anzeigenkosten entfallen dann rechnerisch 1,60 Euro Deckungsbeitrag vor Werbung. Nach Abzug dieses Werbe-Euros bleiben 0,60 Euro für weitere Kosten. Das ist noch kein Unternehmensgewinn.

Fiktives Beispiel: POAS aus Umsatz und Kosten berechnen

Deinen Anzeigen werden in einem Monat 10.000 Euro Nettoumsatz zugeordnet. Die Anzeigen kosten 2.500 Euro. Warenkosten und weitere variable Kosten betragen zusammen 6.000 Euro. Das entspricht einer Deckungsbeitragsmarge vor Werbung von 40 Prozent.

Vor Werbung bleiben 4.000 Euro Deckungsbeitrag. Geteilt durch 2.500 Euro Anzeigenkosten ergibt das einen POAS von 1,60 beziehungsweise 160 Prozent. Nach Werbung bleiben 1.500 Euro. Für Fixkosten und weitere nicht erfasste Kosten musst du diesen Beitrag noch verwenden. Die Zahlen sind ein fiktives Beispiel und keine Branchenempfehlung.

ROAS vs. POAS: Was zeigt welche Kennzahl?

Der ROAS setzt den zugeordneten Nettoumsatz ins Verhältnis zu den Werbeausgaben. Der POAS verwendet stattdessen den Deckungsbeitrag vor Werbung. Dadurch berücksichtigt er die eingegebene variable Kostenbasis. Beide Kennzahlen können aus denselben Anzeigen unterschiedliche wirtschaftliche Perspektiven zeigen.

Fiktiver Vergleich: gleicher ROAS, unterschiedliche Kostenbasis
Fiktives BeispielVariante AVariante B
Zugeordneter Nettoumsatz10.000 €10.000 €
Werbeausgaben2.500 €2.500 €
Variable Kosten ohne Werbung6.000 €8.000 €
Deckungsbeitragsmarge vor Werbung40 %20 %
ROAS4,00 / 400 %4,00 / 400 %
Deckungsbeitrag vor Werbung4.000 €2.000 €
POAS1,60 / 160 %0,80 / 80 %
Verbleibender Beitrag nach Werbung1.500 €−500 €

Beide Varianten haben denselben ROAS. Bei unterschiedlichen variablen Kosten reicht der Deckungsbeitrag in Variante B jedoch nicht aus, um die Anzeigenkosten zu decken. Für eine vollständige wirtschaftliche Bewertung brauchst du außerdem die nicht erfassten Kosten und eine passende Umsatzzuordnung.

ROAS und Break-even berechnen

Woher bekommst du passende Daten?

Werbeausgaben und zugeordnete Umsätze findest du in deinem Anzeigen- und Shopreporting. Deine Marge beziehungsweise variablen Kosten stammen aus deiner Kostenrechnung. Prüfe, ob Steuerbasis, Zeitraum, Bestellungen und Kampagnenauswahl übereinstimmen.

Du kannst passende Kaufdaten etwa aus Meta Ads oder Google Ads verwenden. Ein Meta-Kampagnenreport und die zugehörige Shopauswertung müssen sich auf denselben Umfang beziehen. Addiere die gemeldeten Umsätze mehrerer Plattformen nicht ungeprüft: Derselbe Kauf kann mehreren Kanälen zugerechnet werden.

Retouren können sowohl Umsatz als auch Abwicklungskosten verändern. Berücksichtige Erstattungen und Kosten passend zu deiner Datenbasis und jeweils nur einmal. Wenn du deine Kostenbasis noch erarbeiten musst, nutze den Deckungsbeitragsrechner.

Deckungsbeitrag berechnen

Was bedeutet ein POAS über oder unter 1?

Bei einem POAS von genau 1 deckt der Deckungsbeitrag vor Werbung die Anzeigenkosten. Nach Werbung bleiben im Modell 0 Euro. Fixkosten und weitere nicht erfasste Kosten sind damit noch nicht gedeckt.

Ein Wert über 1 lässt nach den eingegebenen variablen Kosten und der Werbung einen positiven Beitrag. Unter 1 reicht der Deckungsbeitrag nicht für die Anzeigenkosten. Bei einem negativen POAS ist bereits der Beitrag vor Werbung negativ.

Es gibt hier keinen pauschal guten POAS für jedes Unternehmen. Eine passende Anforderung hängt auch davon ab, welche weiteren Kosten und Ziele dein Unternehmen berücksichtigen muss. Der Rechner gibt keine automatische Empfehlung für Gebote oder Budgeterhöhungen.

Welche Grenzen hat der Rechner?

Der Rechner wertet deine Eingaben aus und prüft weder dein Tracking noch die Vollständigkeit deiner Kostenrechnung. Eine Durchschnittsmarge vereinfacht deinen Sortimentsmix. Bei anderer Produktzusammensetzung können sich die Werte verändern.

Die Umsatzzuordnung beweist nicht, dass Werbung den gesamten ausgewiesenen Umsatz zusätzlich verursacht hat. Der verbleibende Deckungsbeitrag ist kein vollständiger Gewinn und kein ROI. Fixkosten, weitere nicht erfasste Marketingkosten und spätere Wiederkäufe werden nicht automatisch berechnet.

Die Berechnung erfolgt lokal in deinem Browser. Die Toollogik überträgt deine Zahlen nicht an einen Server und speichert sie nicht automatisch für spätere Besuche. Informationen zu anderen Diensten auf der Website findest du in der Datenschutzerklärung.

Weitere Tools für deine Werbeplanung

Wenn du aus deinem durchschnittlichen Bestellwert und deiner Marge eine Anzeigenkostengrenze je Kauf ableiten möchtest, nutze den Ziel-CPA-Rechner. In der Tools-Übersicht findest du weitere Rechner für Marketing und E-Commerce.

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Häufige Fragen zum POAS-Rechner

Hier findest du Antworten zur Berechnung, zur passenden Kostenbasis und zur Einordnung deiner Ergebnisse.

Was ist der Unterschied zwischen POAS und ROAS?

Der ROAS teilt den zugeordneten Nettoumsatz durch die Werbeausgaben. Unser POAS teilt den Deckungsbeitrag vor Werbung durch dieselben Anzeigenkosten. Bei gleichem Umsatz und Budget kann eine andere variable Kostenbasis deshalb zu einem anderen POAS führen, während der ROAS gleich bleibt.

Welche Kosten gehören in die Berechnung?

Verwende Warenkosten und die zugehörigen weiteren variablen Bestellkosten, beispielsweise Versand, Verpackung und Zahlungsgebühren. Anzeigenkosten werden gesondert eingetragen. Im Margenmodus müssen die variablen Kosten bereits in der Marge enthalten sein. Erstattungen und bereits erfasste Kosten nicht doppelt abziehen.

Warum gilt POAS 1 hier als Schwelle?

Bei 1 entspricht der Deckungsbeitrag vor Werbung genau den Anzeigenkosten. Danach bleiben im Modell 0 Euro. Das ist eine Schwelle zur Deckung der Anzeigenkosten und kein vollständiger Unternehmens-Break-even. Fixkosten und weitere nicht erfasste Kosten musst du zusätzlich berücksichtigen.

Kann der POAS negativ sein und was passiert bei 0 Euro Umsatz?

Ja. Übersteigen die variablen Kosten den Nettoumsatz, wird bereits der Deckungsbeitrag vor Werbung negativ. Bei 0 Euro Umsatz kann der Kostenmodus separat angefallene variable Kosten berücksichtigen. Der Margenmodus ergibt dann vor Werbung 0 Euro. Werbeausgaben müssen für die Verhältnisrechnung größer als 0 sein.

Kann ich Daten aus Meta Ads und Google Ads verwenden?

Ja, wenn du passende Kaufdaten mit einheitlicher Nettobasis, demselben Zeitraum und derselben Umsatzzuordnung verwendest. Die Plattformen können denselben Kauf mehrfach beanspruchen; ihre Umsätze solltest du nicht ungeprüft addieren. Der Rechner verbindet sich nicht mit deinem Werbekonto und ändert keine Gebote.

Ist der POAS-Rechner kostenlos und werden meine Eingaben gespeichert?

Du nutzt den Rechner kostenlos und ohne Anmeldung. Die Rechnung erfolgt lokal in deinem Browser. Die Toollogik speichert deine Zahlen nicht für spätere Besuche und überträgt sie nicht an einen Server. Du kannst dein Ergebnis selbst kopieren. Hinweise zu anderen Website-Diensten findest du in der Datenschutzerklärung.