KOSTENLOSES PERFORMANCE-MARKETING-TOOL
Deine Anzeigen bringen Umsatz. Doch wie viel bleibt davon nach Warenkosten und weiteren variablen Kosten für die Werbung übrig? Berechne deinen POAS aus Nettoumsatz, Anzeigenkosten und deiner Marge oder den zugehörigen variablen Kosten. Du siehst den Deckungsbeitrag vor und nach Werbung und kannst ihn mit deinem ROAS vergleichen.
UMSATZ UND KOSTEN ZUSAMMEN BETRACHTEN
Trage deine eigenen Zahlen ein und wähle den passenden Eingabeweg. Der POAS zeigt deinen Deckungsbeitrag vor Werbung je eingesetztem Werbe-Euro. Der verbleibende Beitrag nach Werbung wird getrennt ausgewiesen. Kostenlos und ohne Anmeldung.
Lege fest, welche Kampagne oder welchen Kanal und welchen Zeitraum du betrachten möchtest. Umsatz, Anzeigenkosten und Kostenbasis müssen zur selben Auswahl passen. Für ein erstes Beispiel kannst du Musterwerte laden; sie sind keine Empfehlung für deine Kampagnen.
Verwende Umsatz ohne Umsatzsteuer, nach Rabatten und passend berücksichtigten Erstattungen. Prüfe die Einstellungen deines Reportings: Ein Conversion-Wert ist nicht automatisch bereinigter Nettoumsatz. Der gesamte Shopumsatz gehört nur dann in die Rechnung, wenn er zur betrachteten Werbeabgrenzung passt.
Trage die Anzeigenkosten für denselben Zeitraum und dieselben Kampagnen ein. Agenturhonorare und Content-Produktion gehören hier nicht zu den Werbeausgaben. Der Betrag muss größer als 0 sein, weil der POAS ein Verhältnis zu deinen Anzeigenkosten bildet.
Kennst du deine Deckungsbeitragsmarge vor Werbung, trägst du sie als Prozentzahl ein. Darin müssen Warenkosten und weitere variable Bestellkosten bereits enthalten sein. Eine reine Handelsspanne kann dafür unvollständig sein.
Alternativ gibst du die Summe der zugehörigen variablen Kosten ein. Dazu können Warenkosten, Versand, Verpackung, Zahlungsgebühren und variable Retourenabwicklung gehören. Werbung wird erst im nächsten Rechenschritt abgezogen. Nutze nur einen der beiden Eingabewege, damit Kosten nicht doppelt zählen.
Klicke auf ‚POAS berechnen‘. Prüfe den POAS, den Deckungsbeitrag vor Werbung und den verbleibenden Beitrag nach Werbung. Der ROAS daneben hilft dir, Umsatz und Kostenbeitrag auseinanderzuhalten. Du kannst das Ergebnis kopieren. Nach einer Änderung berechnest du es erneut.
POAS steht für Profit on Ad Spend. In diesem Rechner verwenden wir dafür ausdrücklich den Deckungsbeitrag nach den erfassten variablen Bestellkosten und vor Werbeausgaben. Er wird durch die zugehörigen Anzeigenkosten geteilt.
Ein POAS von 1,60 entspricht 160 Prozent. Für jeden Euro Anzeigenkosten entfallen dann rechnerisch 1,60 Euro Deckungsbeitrag vor Werbung. Nach Abzug dieses Werbe-Euros bleiben 0,60 Euro für weitere Kosten. Das ist noch kein Unternehmensgewinn.
Deinen Anzeigen werden in einem Monat 10.000 Euro Nettoumsatz zugeordnet. Die Anzeigen kosten 2.500 Euro. Warenkosten und weitere variable Kosten betragen zusammen 6.000 Euro. Das entspricht einer Deckungsbeitragsmarge vor Werbung von 40 Prozent.
Vor Werbung bleiben 4.000 Euro Deckungsbeitrag. Geteilt durch 2.500 Euro Anzeigenkosten ergibt das einen POAS von 1,60 beziehungsweise 160 Prozent. Nach Werbung bleiben 1.500 Euro. Für Fixkosten und weitere nicht erfasste Kosten musst du diesen Beitrag noch verwenden. Die Zahlen sind ein fiktives Beispiel und keine Branchenempfehlung.
Der ROAS setzt den zugeordneten Nettoumsatz ins Verhältnis zu den Werbeausgaben. Der POAS verwendet stattdessen den Deckungsbeitrag vor Werbung. Dadurch berücksichtigt er die eingegebene variable Kostenbasis. Beide Kennzahlen können aus denselben Anzeigen unterschiedliche wirtschaftliche Perspektiven zeigen.
| Fiktives Beispiel | Variante A | Variante B |
|---|---|---|
| Zugeordneter Nettoumsatz | 10.000 € | 10.000 € |
| Werbeausgaben | 2.500 € | 2.500 € |
| Variable Kosten ohne Werbung | 6.000 € | 8.000 € |
| Deckungsbeitragsmarge vor Werbung | 40 % | 20 % |
| ROAS | 4,00 / 400 % | 4,00 / 400 % |
| Deckungsbeitrag vor Werbung | 4.000 € | 2.000 € |
| POAS | 1,60 / 160 % | 0,80 / 80 % |
| Verbleibender Beitrag nach Werbung | 1.500 € | −500 € |
Beide Varianten haben denselben ROAS. Bei unterschiedlichen variablen Kosten reicht der Deckungsbeitrag in Variante B jedoch nicht aus, um die Anzeigenkosten zu decken. Für eine vollständige wirtschaftliche Bewertung brauchst du außerdem die nicht erfassten Kosten und eine passende Umsatzzuordnung.
Werbeausgaben und zugeordnete Umsätze findest du in deinem Anzeigen- und Shopreporting. Deine Marge beziehungsweise variablen Kosten stammen aus deiner Kostenrechnung. Prüfe, ob Steuerbasis, Zeitraum, Bestellungen und Kampagnenauswahl übereinstimmen.
Du kannst passende Kaufdaten etwa aus Meta Ads oder Google Ads verwenden. Ein Meta-Kampagnenreport und die zugehörige Shopauswertung müssen sich auf denselben Umfang beziehen. Addiere die gemeldeten Umsätze mehrerer Plattformen nicht ungeprüft: Derselbe Kauf kann mehreren Kanälen zugerechnet werden.
Retouren können sowohl Umsatz als auch Abwicklungskosten verändern. Berücksichtige Erstattungen und Kosten passend zu deiner Datenbasis und jeweils nur einmal. Wenn du deine Kostenbasis noch erarbeiten musst, nutze den Deckungsbeitragsrechner.
Bei einem POAS von genau 1 deckt der Deckungsbeitrag vor Werbung die Anzeigenkosten. Nach Werbung bleiben im Modell 0 Euro. Fixkosten und weitere nicht erfasste Kosten sind damit noch nicht gedeckt.
Ein Wert über 1 lässt nach den eingegebenen variablen Kosten und der Werbung einen positiven Beitrag. Unter 1 reicht der Deckungsbeitrag nicht für die Anzeigenkosten. Bei einem negativen POAS ist bereits der Beitrag vor Werbung negativ.
Es gibt hier keinen pauschal guten POAS für jedes Unternehmen. Eine passende Anforderung hängt auch davon ab, welche weiteren Kosten und Ziele dein Unternehmen berücksichtigen muss. Der Rechner gibt keine automatische Empfehlung für Gebote oder Budgeterhöhungen.
Der Rechner wertet deine Eingaben aus und prüft weder dein Tracking noch die Vollständigkeit deiner Kostenrechnung. Eine Durchschnittsmarge vereinfacht deinen Sortimentsmix. Bei anderer Produktzusammensetzung können sich die Werte verändern.
Die Umsatzzuordnung beweist nicht, dass Werbung den gesamten ausgewiesenen Umsatz zusätzlich verursacht hat. Der verbleibende Deckungsbeitrag ist kein vollständiger Gewinn und kein ROI. Fixkosten, weitere nicht erfasste Marketingkosten und spätere Wiederkäufe werden nicht automatisch berechnet.
Die Berechnung erfolgt lokal in deinem Browser. Die Toollogik überträgt deine Zahlen nicht an einen Server und speichert sie nicht automatisch für spätere Besuche. Informationen zu anderen Diensten auf der Website findest du in der Datenschutzerklärung.
Wenn du aus deinem durchschnittlichen Bestellwert und deiner Marge eine Anzeigenkostengrenze je Kauf ableiten möchtest, nutze den Ziel-CPA-Rechner. In der Tools-Übersicht findest du weitere Rechner für Marketing und E-Commerce.
VON DEINEN ZAHLEN ZUR SHOP-PRAXIS
Hier findest du Antworten zur Berechnung, zur passenden Kostenbasis und zur Einordnung deiner Ergebnisse.
Der ROAS teilt den zugeordneten Nettoumsatz durch die Werbeausgaben. Unser POAS teilt den Deckungsbeitrag vor Werbung durch dieselben Anzeigenkosten. Bei gleichem Umsatz und Budget kann eine andere variable Kostenbasis deshalb zu einem anderen POAS führen, während der ROAS gleich bleibt.
Verwende Warenkosten und die zugehörigen weiteren variablen Bestellkosten, beispielsweise Versand, Verpackung und Zahlungsgebühren. Anzeigenkosten werden gesondert eingetragen. Im Margenmodus müssen die variablen Kosten bereits in der Marge enthalten sein. Erstattungen und bereits erfasste Kosten nicht doppelt abziehen.
Bei 1 entspricht der Deckungsbeitrag vor Werbung genau den Anzeigenkosten. Danach bleiben im Modell 0 Euro. Das ist eine Schwelle zur Deckung der Anzeigenkosten und kein vollständiger Unternehmens-Break-even. Fixkosten und weitere nicht erfasste Kosten musst du zusätzlich berücksichtigen.
Ja. Übersteigen die variablen Kosten den Nettoumsatz, wird bereits der Deckungsbeitrag vor Werbung negativ. Bei 0 Euro Umsatz kann der Kostenmodus separat angefallene variable Kosten berücksichtigen. Der Margenmodus ergibt dann vor Werbung 0 Euro. Werbeausgaben müssen für die Verhältnisrechnung größer als 0 sein.
Ja, wenn du passende Kaufdaten mit einheitlicher Nettobasis, demselben Zeitraum und derselben Umsatzzuordnung verwendest. Die Plattformen können denselben Kauf mehrfach beanspruchen; ihre Umsätze solltest du nicht ungeprüft addieren. Der Rechner verbindet sich nicht mit deinem Werbekonto und ändert keine Gebote.
Du nutzt den Rechner kostenlos und ohne Anmeldung. Die Rechnung erfolgt lokal in deinem Browser. Die Toollogik speichert deine Zahlen nicht für spätere Besuche und überträgt sie nicht an einen Server. Du kannst dein Ergebnis selbst kopieren. Hinweise zu anderen Website-Diensten findest du in der Datenschutzerklärung.
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