MONATLICHE KAPAZITÄTSPLANUNG FÜR FREELANCER UND AGENTUREN

Kapazitätsplaner: Wie viel Raum bleibt für neue Projekte?

Ein neues Projekt klingt interessant. Aber wie viele Stunden sind in deinem Monat noch frei? Trage deine Gesamtstunden, Abwesenheiten, nicht abrechenbare Aufgaben und bestehende Projektlast ein. Der Kapazitätsplaner zeigt dir freie Stunden oder Überplanung und berücksichtigt deinen selbst gewählten Puffer. Optional berechnest du, wie viele weitere ähnlich große Mandate rechnerisch hineinpassen. Für dich allein oder dein kleines Agenturteam – kostenlos und ohne Anmeldung.

DEIN MONAT. DEINE STUNDEN. DEIN PUFFER.

Berechne deine freie Projektkapazität

Nutze für alle Angaben denselben Monat. Beginne mit deinen Stunden vor Abzügen und berücksichtige Abwesenheit und interne Aufgaben jeweils nur einmal. Bei einem Team trägst du die summierten Stunden ein. Bestehende Projekte können unterschiedliche Aufwände haben.

* Erforderliche Angaben. Trage auch 0 ausdrücklich ein. Alle Stunden beziehen sich auf denselben Monat.

Deutsches Zahlenformat: 160, 160,5 oder 1.200,50. Komma für Dezimalstellen, Punkte nur in Tausendergruppen; höchstens zwei Nachkommastellen. 1.200 bedeutet 1200. Punkt-Dezimalwerte wie 12.5 sind ungültig.

Deine Monatsbasis

Deine geplanten Arbeitsstunden vor Abwesenheit und internen Aufgaben. Für dein Team alle Stunden desselben Monats summieren.

Stunden innerhalb dieser Gesamtstunden, in denen du oder dein Team nicht verfügbar bist, etwa Urlaub oder Feiertage. Nicht doppelt abziehen.

Interne Aufgaben, Akquise, Verwaltung oder Lernen innerhalb der verbleibenden Arbeitszeit. Keine bereits als Projektzeit erfassten Stunden.

Dein eigener Reserveanteil an den Stunden nach Abwesenheit und nicht abrechenbarer Zeit. 0 bedeutet keine Reserve; es gibt keinen vorgegebenen Idealwert.

Bestehende Projekte

Erfasse Abwesenheit, interne Zeit und Projektzeit ohne Überschneidung. Ohne bestehende Projekte gibst du in der einzigen Projektzeile 0 Stunden ein.

Eine Bezeichnung hilft dir beim Zuordnen. Verwende bei Bedarf neutrale Kürzel.

Erfasse den gesamten geplanten Betreuungsaufwand dieses Projekts oder dieser Gruppe im selben Monat.

Maximal zwölf Projektzeilen. Du kannst zusammengehörige Projekte in einer Zeile bündeln.

Optional: weitere Mandate

Aufwand eines zusätzlichen, ähnlich großen Mandats im selben Monat. Bei unterschiedlichen neuen Mandaten musst du die Kombination gesondert prüfen.

Fiktives Beispiel – keine Empfehlung für dein Arbeitspensum, deinen Puffer oder deine Auslastung.

Deine monatliche Kapazitätsplanung

Anzeigen gerundet; die Mandatsanzahl wird mit ungerundeten Werten berechnet.

Die Planung zeigt eine rechnerische Stundenbilanz für einen Monat. Sie berücksichtigt weder die Verteilung einzelner Termine noch passende Qualifikationen, Leistungsqualität oder die Nachfrage nach neuen Mandaten.

Bei Teamangaben beweist ein freier Teamwert keine freie Kapazität jeder einzelnen Person.

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Die Toollogik verarbeitet deine Angaben lokal im Browser und speichert sie nicht automatisch. Informationen zu anderen Diensten der Website findest du in der Datenschutzerklärung.

So nutzt du den Kapazitätsplaner

Der Planer stellt deine monatliche Projektlast den Stunden gegenüber, die nach Abwesenheit, nicht abrechenbaren Aufgaben und deinem Puffer übrig bleiben. Er hilft dir, die Annahmen deiner Planung sichtbar zu machen. Er ersetzt weder einen Kalender noch die Abstimmung einzelner Aufgaben und Zuständigkeiten.

1. Lege eine gemeinsame Monatsbasis fest

Wähle einen konkreten Monat für deine Planung. Trage alle vorgesehenen Arbeitsstunden vor den separat abgefragten Abzügen ein. Bei einem Team summierst du die Stunden der Personen, deren Arbeit du hier gemeinsam betrachten möchtest. Übernimm keine Wochenwerte unverändert in Monatsfelder. Der Rechner kennt weder Feiertage noch individuelle Arbeitszeitmodelle.

2. Ziehe Abwesenheit und interne Aufgaben getrennt ab

Urlaub, Feiertage und andere Abwesenheiten reduzieren die verfügbare Zeit. Akquise, Verwaltung und Weiterbildung können zusätzlich Stunden beanspruchen, die du hier nicht als Kundenprojektzeit einplanst. Erfasse denselben Aufwand nicht in mehreren Feldern. Bereits in der Monatsbasis abgezogene Abwesenheiten darfst du nicht erneut abziehen.

3. Bestimme deinen eigenen Puffer

Der Puffer reserviert einen von dir gewählten Anteil der Stunden nach den beiden Abzügen. Bei 120 verbleibenden Stunden und 10 Prozent Puffer bleiben 108 nutzbare Projektstunden. Die 10 Prozent sind nur ein Rechenbeispiel. Der Planer empfiehlt keinen allgemein richtigen Reserveanteil.

4. Erfasse bestehende Projekte mit ihrem tatsächlichen Aufwand

Trage die geplanten Monatsstunden je Projekt oder Projektgruppe ein. Unterschiedliche Aufwände bleiben dadurch sichtbar. Berücksichtige beispielsweise Abstimmungen, Vorbereitung und Nacharbeit, soweit sie zum jeweiligen Projekt gehören. Dieselben Stunden dürfen dann nicht nochmals bei den internen Aufgaben stehen. Projektstunden sind nicht automatisch Stunden, die du in Rechnung stellen kannst.

5. Prüfe freie Stunden und zusätzliche Mandate

Nach der Berechnung siehst du freie Stunden oder eine Überplanung. Wenn du zusätzlich den Monatsaufwand eines neuen, ähnlich großen Mandats angibst, teilt der Planer die freien Stunden durch diesen Wert und rundet auf ganze Mandate ab. Ein Rest bleibt als Stundenwert sichtbar. Bei unterschiedlich großen neuen Mandaten musst du die konkrete Kombination gesondert prüfen.

So werden Kapazität und Projektauslastung berechnet

Stunden nach Abzügen = Gesamtstunden − Abwesenheit − nicht abrechenbare Zeit. Pufferstunden = Stunden nach Abzügen × Pufferanteil. Nutzbare Projektstunden = Stunden nach Abzügen − Pufferstunden. Kapazitätssaldo = nutzbare Projektstunden − bestehende Projektstunden.

Die hier angezeigte Projektauslastung ist die bestehende Projektlast geteilt durch die nutzbaren Projektstunden nach Abzügen und Puffer, multipliziert mit 100. Sie ist deshalb nicht mit einem Anteil an sämtlichen Arbeitsstunden gleichzusetzen. Mehr als 100 Prozent bedeutet eine Überschreitung dieser Planungsbasis. Bei null nutzbaren Projektstunden ist das Verhältnis nicht berechenbar.

Zur fachlichen Einordnung: Float erläutert Zeitbasis und Kontext der Auslastung. Die konkrete Puffer- und Nennerdefinition ist das transparente Modell dieses Planers.

Zusätzliche ganze Mandate = freie Stunden geteilt durch die Stunden je zusätzlichem Mandat, auf ganze Mandate abgerundet. Angezeigte Stunden und Prozentwerte sind gerundet; die Mandatsanzahl wird aus ungerundeten Werten berechnet.

Fiktives Beispiel: 20 freie Stunden nach Puffer

Du planst mit 160 Gesamtstunden im Monat. Davon entfallen 16 auf Abwesenheit und 24 auf nicht abrechenbare Aufgaben. Von den verbleibenden 120 Stunden hältst du beispielhaft 10 Prozent, also 12 Stunden, frei. Deine nutzbare Projektkapazität beträgt 108 Stunden.

Drei bestehende Projekte benötigen zusammen 88 Stunden. Es bleiben 20 Stunden; die Projektauslastung beträgt gerundet 81,5 Prozent. Bei 16 Stunden je zusätzlichem Mandat passt rechnerisch ein ganzes Mandat hinein, mit vier Reststunden. Die Werte sind frei gewählte Annahmen und keine Empfehlung für deine Auslastung oder deinen Puffer.

Was die Teamplanung leisten kann – und was nicht

Eine gemeinsame Stundenbilanz kann freie Kapazität zeigen, obwohl die benötigte Person keine Zeit hat. Unterschiedliche Qualifikationen, Teilzeitmodelle, Kundentermine und Abhängigkeiten verschwinden nicht durch das Summieren. Prüfe deshalb vor einer Zusage, wer die konkreten Aufgaben wann und mit welcher Qualifikation übernehmen kann.

Der Planer prognostiziert weder Nachfrage noch Umsatz, Gewinn oder Leistungsqualität. Er prüft keine arbeitsrechtlichen Grenzen und plant keine einzelnen Mitarbeitenden. Nutze ihn als Monatsübersicht und ergänze die tatsächliche Termin- und Aufgabenplanung.

Verbinde Kapazität und Angebotskalkulation

Wenn du den Stundenumfang eines wiederkehrenden Leistungspakets festlegen möchtest, unterstützt dich der Retainer-Rechner bei der Monatspauschale. Für die wirtschaftliche Jahresbasis steht dir der Freelancer-Stundensatz-Rechner zur Verfügung. Übertrage einen einzelnen Monat nicht ungeprüft auf das ganze Jahr. Weitere Werkzeuge findest du in der Tools-Übersicht.

DIGITALE ARBEITSABLÄUFE IM TEAM

Prüfe passende KI-Anwendungen für deinen Arbeitsalltag

Die Stundenplanung zeigt, welche Aufgaben du in deinem Monat berücksichtigen musst. Im KI-Inhouse-Seminar von trepcademy kann dein Team passende Einsatzmöglichkeiten für Recherche, Konzeption, Content und wiederkehrende Arbeitsaufgaben erarbeiten. Inhalte und Übungen richten sich nach deinen Aufgaben und dem Wissensstand deines Teams. Ob ein veränderter Ablauf tatsächlich Kapazität schafft, musst du in der Praxis prüfen.

Häufige Fragen zum Kapazitätsplaner

Hier findest du Antworten zur Monatsbasis, zum Puffer und zur Einordnung deiner Ergebnisse.

Kann ich den Planer als Freelancer und für ein Agenturteam nutzen?

Ja. Als Freelancer trägst du deine eigenen Monatsstunden ein. Für ein kleines Team summierst du die Stunden der betrachteten Personen. Der Planer verteilt die Arbeit jedoch nicht auf einzelne Mitarbeitende und berücksichtigt keine unterschiedlichen Qualifikationen oder Termine.

Welche Zeiten sollte ich von den Gesamtstunden abziehen?

Erfasse Abwesenheiten und nicht abrechenbare Aufgaben getrennt. Dazu können Urlaub, Feiertage, Verwaltung, Akquise oder Weiterbildung gehören. Alle Angaben müssen zum selben Monat gehören. Ziehe Zeiten nicht erneut ab, wenn du sie bereits aus der Monatsbasis entfernt hast, und erfasse Projektaufwand nicht zusätzlich als interne Zeit.

Wie wird mein Puffer berücksichtigt?

Der gewählte Prozentsatz bezieht sich auf die Stunden nach Abwesenheit und nicht abrechenbarer Zeit. Die Reserve wird vor dem Vergleich mit deiner Projektlast abgezogen. Der Planer empfiehlt keinen Idealwert. Mit 0 Prozent reservierst du in diesem Modell keine zusätzliche Zeit.

Was bedeutet eine Projektauslastung über 100 Prozent?

Deine bestehenden Projektstunden überschreiten die nutzbare Projektkapazität nach Abzügen und Puffer. Die zusätzliche Überplanung wird in Stunden angezeigt. Bei null nutzbaren Projektstunden lässt sich kein Prozentverhältnis berechnen; vorhandene Projektlast wird trotzdem als Überplanung sichtbar.

Wie berechnet der Planer zusätzliche Mandate?

Er teilt die freien Stunden nach deinem Puffer durch den optional eingegebenen Monatsaufwand eines weiteren ähnlich großen Mandats und rundet auf ganze Mandate ab. Reststunden bleiben sichtbar. Die Zahl garantiert weder passende Termine und Qualifikationen noch ausreichende Qualität oder Nachfrage. Bei unterschiedlich großen neuen Mandaten musst du die konkrete Kombination prüfen.

Ist das Tool kostenlos und werden meine Angaben gespeichert?

Du nutzt den Planer kostenlos und ohne Anmeldung. Die Toollogik verarbeitet deine Angaben lokal im Browser und speichert sie nicht automatisch. Du kannst deine Kalkulation als Text kopieren. Informationen zu anderen Diensten der Website findest du in der Datenschutzerklärung.