Landingpage-Checkliste: So prüfst du deine Seite

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Landingpage-Checkliste: So prüfst du deine Seite

Deine Kampagne bringt Besucher auf die Seite, aber Anfragen oder Käufe bleiben aus? Dann lohnt sich ein genauer Blick auf den Weg zwischen Klick und Abschluss. Mit der trepcademy Landingpage-Checkliste prüfst du, ob dein Angebot verständlich ist, wichtige Fragen beantwortet werden und die gewünschte Handlung funktioniert.

Am Ende dieses Beitrags erhältst du die Checkliste mit 30 konkreten Prüfpunkten für bestehende Landingpages. Dazu erfährst du, wie du Befunde dokumentierst und Verbesserungen priorisierst.

Das Wichtigste in Kürze

Eine Landingpage-Checkliste hilft dir, die Qualität einer Zielseite systematisch zu prüfen: Passen Besuchererwartung, Angebot, Seitenaufbau, Texte und Handlungsweg zusammen? Bewerte jeden Punkt als erfüllt, verbessern oder nicht relevant.

Behebe Funktionsfehler zuerst. Prüfe anschließend Verständnisprobleme und fehlende Entscheidungsinformationen. Ob eine neue Headline oder ein anderer CTA besser funktioniert, musst du anhand passender Daten und Tests untersuchen.

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Bevor du deine Landingpage prüfst

Eine Landingpage ist eine Zielseite, die auf eine bestimmte Handlung ausgerichtet ist. Diese Conversion kann eine Anfrage, ein Kauf, eine Anmeldung oder eine Terminbuchung sein. Auch eine bestehende Angebotsseite kann nach diesen Prinzipien funktionieren.

Halte vor der Prüfung fest, welche Seite du untersuchst, wer sie besucht und welche Handlung im Mittelpunkt steht. Öffne außerdem die zugehörige Anzeige, E-Mail oder das Suchergebnis. Nur so kannst du beurteilen, ob die Seite die zuvor geweckte Erwartung erfüllt.

Lege dir ein einfaches Prüfprotokoll an: Prüfpunknummer, Status, Beobachtung, nächste Maßnahme und Verantwortlicher. Schreibe beispielsweise „Auf dem Smartphone verdeckt das Chatfenster den Anfragebutton“ statt „Mobile Darstellung schlecht“. Ein Screenshot ergänzt den Befund.

Nutze drei Zustände:

  • Erfüllt: Das Kriterium ist anhand der Seite oder eines Funktionstests nachvollziehbar erfüllt.
  • Verbessern: Du hast ein konkretes Problem gefunden oder eine offene Prüffrage dokumentiert.
  • Nicht relevant: Das Element wird für diesen Seitentyp nicht benötigt. Begründe diese Einordnung kurz.

Ein fehlendes Produktbewertungsmodul ist auf einer Beratungsseite kein automatischer Mangel. Umgekehrt macht ein korrekt platziertes Formular ein unverständliches Angebot nicht verständlicher. Zähle deshalb keine Häkchen zu einem vermeintlich objektiven Qualitätsscore zusammen.

Du planst erst eine neue Seite? Unser Leitfaden zum Landingpage-Erstellen erklärt die Konzeption vom Briefing bis zur Umsetzung. Hier konzentrieren wir uns auf die Prüfung einer vorhandenen Seite.

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Landingpage-Checkliste: 30 Punkte für deinen Seitencheck

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Ziel, Zielgruppe und Besuchererwartung

1. Ist eine primäre Zielhandlung festgelegt?

Formuliere konkret, was Besucher tun sollen: etwa einen Beratungstermin anfragen oder ein bestimmtes Produkt kaufen. Prüfe, ob die Seite diese Handlung erkennbar unterstützt. Mehrere Kontaktwege können zum selben Ziel führen. Konkurrierende Angebote mit gleichwertigen Aufforderungen brauchen dagegen eine klare Gewichtung.

2. Erkennt die Zielgruppe ihre Situation wieder?

Suche nach Aussagen zu Bedarf, Einsatzgebiet und Voraussetzungen. „Für Unternehmen“ bleibt oft zu allgemein. „Für Marketing-Teams, die ihre Kampagnenseiten intern verbessern möchten“ schafft mehr Orientierung. Im Shop können Anwendungssituation, Kompatibilität oder Erfahrungsniveau entscheidend sein.

3. Löst die Seite das Versprechen vor dem Klick ein?

Vergleiche Anzeige und Landingpage direkt miteinander: Stimmen Produkt, Angebot, Preisaktion und nächster Schritt überein? Wer ein bestimmtes Set beworben bekommt, sollte dieses ohne erneute Suche finden. Diese Übereinstimmung wird häufig Message Match genannt. Auch Google empfiehlt, Landingpage, Anzeige und Keywords aufeinander abzustimmen.

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Hero, Headline und erster Eindruck

4. Erklärt die Headline das Angebot verständlich?

Lies nur die Hauptüberschrift. Wird deutlich, worum es geht und welcher relevante Nutzen gemeint ist? „Neue Möglichkeiten entdecken“ sagt wenig. Eine konkrete Angebotsbeschreibung hilft mehr. Lass eine unbeteiligte Person in eigenen Worten erklären, was sie erwartet, ohne ihr vorher die Seite zu erläutern.

5. Ergänzt die Subheadline wichtige Informationen?

Die Unterzeile sollte die Headline konkretisieren: Für wen eignet sich das Angebot? Wie funktioniert es? Was bekommt der Besucher? Wenn beide Zeilen dasselbe sagen, fehlt eine Gelegenheit zur Erklärung. Prüfe außerdem, ob der Einstieg ohne interne Produktnamen oder Fachjargon verständlich bleibt.

6. Unterstützt das Hero-Motiv die Aussage?

Der Hero ist der Einstiegsbereich der Seite. Sein Bild sollte Produkt, Anwendung oder Ergebnis nachvollziehbar machen. Prüfe den mobilen Bildausschnitt und die Lesbarkeit darüberliegender Texte. Ein Foto ist kein Pflichtbestandteil: Ein verständlicher Screenshot oder eine passende Illustration kann dieselbe Aufgabe übernehmen.

7. Ist ein nächster Schritt früh erkennbar?

Öffne die Seite auf verschiedenen Bildschirmgrößen. Können Besucher erkennen, wie sie sich informieren oder handeln können? Ein übergroßes Bild darf die entscheidende Aussage nicht verdrängen. Gleichzeitig müssen nicht sämtliche Vorteile und Belege in den ersten Bildschirm passen. Der Einstieg soll Orientierung schaffen und zum Weiterlesen einladen.

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Seitenstruktur und Orientierung

8. Beantworten die Sektionen Fragen in sinnvoller Reihenfolge?

Gehe die Seite von oben nach unten durch. Wird aus dem Angebot verständlich, welchen Nutzen es hat, wie es funktioniert und warum es glaubwürdig ist? Markiere Sprünge, Wiederholungen und fehlende Erklärungen. Eine feste Reihenfolge für jede Branche gibt es nicht. Entscheidend ist der Informationsbedarf deiner Zielgruppe.

9. Hilft die Navigation beim Entscheiden?

Prüfe jeden Menüpunkt auf seinen Nutzen für diese Seite. Eine eigenständige Kampagnenseite kann mit wenigen Wegen auskommen. Auf einer eingebundenen Angebotsseite kann die Navigation Orientierung geben. Sprunglinks sind bei langen Seiten eine Möglichkeit. Anbieterinformationen und notwendige Hinweise sollten weiterhin auffindbar bleiben.

10. Ist der Anbieter eindeutig erkennbar?

Kontrolliere Logo, Unternehmensname und Kontaktmöglichkeiten. Besucher sollten verstehen, mit wem sie es zu tun haben. Eine erkennbare Marke im Kopfbereich hilft dabei. Prüfe auch den Weg zur Kontaktaufnahme: Führt er zum richtigen Ansprechpartner oder in eine allgemeine Sackgasse?

11. Führt die Gestaltung durch den Inhalt?

Betrachte Überschriften, Abstände, Kontraste und Hervorhebungen gemeinsam. Erkennst du Wichtiges sofort oder konkurrieren alle Elemente um Aufmerksamkeit? Entferne störende Überlagerungen und unnötige Animationen. Prüfe insbesondere, ob Chatfenster, Pop-ups oder feststehende Leisten auf kleinen Bildschirmen Inhalte und Buttons verdecken.

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Nutzen, Leistungen und Landingpage-Texte

12. Werden Vorteile aus Kundensicht erklärt?

Ein Merkmal beschreibt, was ein Angebot besitzt. Ein Vorteil erklärt, warum das für den Kunden relevant ist. Verbinde beides: „Herausnehmbare Trennfächer“ können beispielsweise helfen, Zubehör übersichtlich zu verstauen. Prüfe, ob der behauptete Nutzen tatsächlich aus dem Merkmal folgt und zum Anwendungsfall passt.

13. Ist der Leistungsumfang konkret genug?

Können Besucher nachvollziehen, was enthalten ist und was nicht? Bei Dienstleistungen helfen Ablauf, Ergebnisse und Voraussetzungen. Bei Produkten sind beispielsweise Maße, Material, Lieferumfang und Kompatibilität wichtig. Ersetze pauschale Aussagen wie „maßgeschneiderte Qualität“ durch Informationen, die eine Entscheidung ermöglichen.

14. Sind Unterschiede zum Wettbewerb nachvollziehbar?

Suche nach konkreten Gründen für die Wahl deines Angebots. „Bester Service“ bleibt unbelegt. Ein klar beschriebener Ansprechpartner oder ein nachvollziehbarer Leistungsumfang ist greifbarer. Deine Seite braucht keine erfundene Einzigartigkeit. Relevante Unterschiede müssen stimmen und sollten durch Beispiele oder überprüfbare Angaben gestützt werden.

15. Lassen sich die Texte schnell erfassen?

Überfliege nur Zwischenüberschriften, hervorgehobene Aussagen und den Anfang der Absätze. Bleibt die Argumentation verständlich? Kürze Wiederholungen, erkläre notwendige Fachbegriffe und teile lange Textblöcke auf. Die passende Textlänge ergibt sich aus den offenen Fragen. Eine erklärungsbedürftige Leistung darf ausführlicher beschrieben werden als ein vertrautes Produkt.

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Vertrauen und Einwandbehandlung

16. Sind Kundenstimmen konkret und glaubwürdig?

Testimonials sollten echte Erfahrungen wiedergeben und zum beworbenen Angebot passen. Ein konkreter Anwendungsfall ist hilfreicher als ein austauschbares Lob. Prüfe, ob Namen, Rollen oder Unternehmensangaben korrekt verwendet werden dürfen. Wenn keine passenden Kundenstimmen vorliegen, arbeite mit nachvollziehbaren Leistungsbeispielen statt erfundenen Zitaten.

17. Sind Bewertungen und Vertrauensbelege überprüfbar?

Kontrolliere Sternebewertungen, Kundenlogos, Auszeichnungen und Zertifikate auf Aktualität und Aussagekraft. Wird erkennbar, worauf sich ein Siegel bezieht? Eine Bewertung des Unternehmens ist keine Produktbewertung. Zeige nur tatsächlich vorhandene Belege und platziere sie dort, wo sie eine konkrete Unsicherheit reduzieren.

18. Werden die wichtigsten Einwände beantwortet?

Sammle Fragen aus echten Verkaufsgesprächen, Supportanfragen und E-Mails. Beispielsweise: Passt das zu meinem System? Welche Vorbereitung ist nötig? Wie läuft die Lieferung ab? Platziere entscheidende Antworten nahe am betreffenden Angebot. Ergänzende Fragen passen in einen FAQ-Bereich. Allgemeine Selbstdarstellung ersetzt keine Einwandbehandlung.

19. Sind Bedingungen und nächster Ablauf transparent?

Prüfe Preisangaben beziehungsweise die Erklärung zur Angebotserstellung, relevante Fristen und den Ablauf nach einer Anfrage. Im Shop gehören Lieferinformationen und Rückgabebedingungen in die Prüfung. Verwende Dringlichkeit nur, wenn sie real begründet ist. Ein ständig neu startender Countdown schafft keine verlässliche Entscheidungsgrundlage.

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CTAs und Buttons

20. Sagt der CTA, was nach dem Klick passiert?

Ein Call-to-Action ist eine Handlungsaufforderung. „Beratung anfragen“ oder „Verfügbarkeit prüfen“ beschreibt den nächsten Schritt genauer als „Weiter“. Gleiche die Formulierung mit dem tatsächlichen Ziel ab. Wer ein Angebot anfordert, sollte nicht unerwartet eine verbindliche Buchung auslösen. Ergänze bei Bedarf eine kurze Erklärung unmittelbar am Button.

21. Sind die wichtigsten Buttons erkennbar und bedienbar?

Prüfe Kontrast, Beschriftung, Größe und Abstand zu anderen Bedienelementen. Ein Button sollte auch ohne Hover-Effekt als solcher erkennbar sein. Teste ihn per Finger und Tastatur. Es gibt keine universell beste Buttonfarbe: Entscheidend sind Erkennbarkeit, gestalterische Konsistenz und der Kontext der Seite.

22. Sind Handlungsaufforderungen sinnvoll verteilt?

Prüfe, ob Besucher nach wichtigen Argumenten direkt weitergehen können. Wiederholte Buttons dürfen dieselbe Hauptaktion anbieten. Zusätzliche Wege wie „Technische Details ansehen“ können die Entscheidung unterstützen, sollten aber klar nachgeordnet sein. Ein feststehender CTA ist nur hilfreich, wenn er keine Inhalte oder Eingaben verdeckt.

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Formulare und Abschluss

23. Hat jedes Formularfeld einen nachvollziehbaren Zweck?

Frage für jedes Feld: Wird diese Information für die Bearbeitung wirklich jetzt benötigt? Kennzeichne optionale Angaben. Weniger Felder können die Eingabe erleichtern; wichtige Qualifikationsfragen können zugleich unpassende Anfragen reduzieren. Bewerte deshalb neben der Anzahl der Abschlüsse auch die Qualität der entstehenden Kontakte.

24. Helfen Beschriftungen und Fehlermeldungen weiter?

Feldbezeichnungen sollten auch während der Eingabe sichtbar und verständlich bleiben. Provoziere typische Fehler, etwa eine unvollständige E-Mail-Adresse. Erklärt die Meldung, was korrigiert werden muss? Bereits eingegebene Daten sollten möglichst erhalten bleiben. Die W3C-Empfehlungen zu zugänglichen Formularen beschreiben passende Beschriftungen, Anleitungen und Rückmeldungen.

25. Funktioniert der Abschluss bis zur internen Weiterverarbeitung?

Sende eine gekennzeichnete Testanfrage und verfolge ihren Weg bis zum vorgesehenen Postfach oder CRM. Prüfe Bestätigung und angekündigte nächste Schritte. Bei einer Shop-Landingpage kontrollierst du den Übergang zu Produktauswahl, Warenkorb und Checkout, möglichst in einer geeigneten Testumgebung. Ein funktionierender Button allein reicht nicht.

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Mobile Nutzung, Technik und Auffindbarkeit

26. Ist die Seite mobil und mit Tastatur nutzbar?

Prüfe die Seite auf einem echten Smartphone: Texte, Auswahlfelder, Akkordeons und Formular müssen bedienbar bleiben. Kontrolliere außerdem die Tastaturnavigation und einen sichtbaren Fokus. Ein sauberer Desktop-Screenshot belegt keine funktionierende Mobilversion. Dokumentiere konkrete Hindernisse einschließlich Gerät und Browser, damit das Team sie reproduzieren kann.

27. Lädt die Seite stabil und reagiert sie zügig?

Achte auf große Medien, nachträglich springende Inhalte und verzögerte Interaktionen. Die Core Web Vitals betrachten Ladeverhalten, Reaktionsfähigkeit und visuelle Stabilität. Unterscheide Messungen echter Nutzung von einem einzelnen Labortest. Ein guter Testwert ist hilfreich, ersetzt aber weder die Funktionsprüfung noch die Bewertung deines Angebots.

28. Passen die SEO-Grundlagen zum Seitenziel?

Soll die Seite über die organische Suche gefunden werden, prüfe Suchintention, Seitentitel, Hauptüberschrift, Inhaltsstruktur und interne Verlinkung. Lass außerdem kontrollieren, ob die Seite technisch indexierbar ist. Eine ausschließlich für Anzeigen gedachte Variante braucht eine bewusst festgelegte Indexierungsstrategie. Vermeide pauschale Einstellungen für sämtliche Landingpages.

29. Wird die tatsächliche Zielhandlung gemessen?

Ein Buttonklick ist noch keine erfolgreich übermittelte Anfrage. Prüfe, ob dein Messkonzept zwischen Interesse und Abschluss unterscheidet und Ereignisse nicht doppelt zählt. Berücksichtige die vorgesehenen Einwilligungszustände. Bei Leads solltest du auch verfolgen können, welche Anfragen fachlich passen und tatsächlich weiterbearbeitet werden.

30. Sind Beobachtungen und nächste Schritte dokumentiert?

Halte fest, wer welche Änderung umsetzt und wie ihr sie anschließend überprüft. „Hero verbessern“ ist zu ungenau. „Zielgruppe und Leistungsumfang in der Subheadline konkretisieren“ ist bearbeitbar. Bewahre Ausgangszustand und Änderungsdatum auf. So lässt sich später nachvollziehen, welche Anpassung mit welcher Beobachtung zusammenhing.

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Welche Verbesserungen setzt du zuerst um?

Nach dem Check brauchst du eine Reihenfolge. Die Zahl offener Punkte allein hilft dabei wenig. Ein Formularfehler kann den Abschluss verhindern, während ein fehlendes ergänzendes Bild kaum relevant ist.

Funktionsfehler zuerst beheben

Defekte Links, blockierte Buttons, verlorene Formulareingaben und falsch übermittelte Anfragen gehören zuerst auf die Aufgabenliste. Dokumentiere den Fehler, korrigiere ihn und wiederhole denselben Funktionstest. Dafür brauchst du keinen A/B-Test zwischen einer kaputten und einer funktionierenden Variante.

Verständnis und Entscheidungsgrundlagen verbessern

Kläre anschließend, ob Angebot, Nutzen, Umfang und nächster Schritt nachvollziehbar sind. Ergänze fehlende Informationen und entferne Widersprüche. Eine kurze Prüfung mit Personen aus der Zielgruppe hilft: Was erwarten sie? Was bleibt unklar? Was hält sie vom nächsten Schritt ab? Frage nach ihrem Verständnis, nicht nur nach ihrem Geschmack.

Optimierungsideen als Hypothesen testen

Bei mehreren plausiblen Varianten brauchst du eine überprüfbare Annahme. Beispielsweise: „Wenn die Subheadline den konkreten Leistungsumfang erklärt, beginnen mehr passende Besucher eine Anfrage.“ Lege vorher fest, welche Kennzahl du beobachtest und woran du eine ausreichende Datengrundlage erkennst. Bewerte die Leadqualität mit.

Für einen belastbaren A/B-Test brauchst du ausreichend Daten. Ein paar zusätzliche Abschlüsse beweisen noch keine Überlegenheit. Bei wenig Traffic helfen zunächst Funktionstests und qualitative Rückmeldungen. Auch ein Vorher-nachher-Vergleich bleibt vorsichtig zu interpretieren, weil sich Kampagnen, Saison oder Besucherstruktur verändert haben können.

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Beispiel: Aus einem vagen Befund wird eine konkrete Aufgabe

Stell dir eine fiktive Beratungsseite vor. Ihre Anzeige verspricht Hilfe bei der Auswahl eines Shopsystems. Auf der Landingpage steht „Wir begleiten deine digitale Zukunft“, der Button heißt „Los geht’s“ und das Formular verlangt bereits eine vollständige Geschäftsadresse.

Die Prüfung zeigt drei Ansatzpunkte: Das konkrete Angebot ist im Hero nicht wiederzuerkennen. Der nächste Schritt bleibt unklar. Mehrere Angaben werden verlangt, bevor ihr Nutzen erklärt wird.

Eine mögliche Überarbeitung benennt die Shopsystem-Beratung in der Headline, erläutert den Ablauf in der Subheadline und verwendet den CTA „Beratung anfragen“. Das Team prüft außerdem, welche Formularangaben es für die erste Rückmeldung tatsächlich braucht.

Ob dadurch mehr qualifizierte Anfragen entstehen, wird anschließend untersucht. Das Beispiel beschreibt eine Hypothese, keinen belegten Kundenerfolg.

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FAQ zur Landingpage-Checkliste

Was gehört auf eine gute Landingpage?

Eine gute Landingpage braucht ein verständliches Angebot, relevante Nutzenargumente, glaubwürdige Belege und einen klaren nächsten Schritt. Welche Sektionen dafür notwendig sind, hängt von Zielgruppe und Angebot ab. Eine Produktkampagne benötigt andere Informationen als eine Beratungsanfrage.

Wie kann ich meine Landingpage selbst prüfen?

Öffne die Seite auf Desktop und Smartphone, vergleiche sie mit der zugehörigen Anzeige und gehe die Prüfpunkte einzeln durch. Teste den Abschluss vollständig. Dokumentiere konkrete Beobachtungen und hole ergänzend Rückmeldungen von Personen ein, die das Angebot noch nicht kennen.

Braucht jede Landingpage eine Navigation?

Ob eine Navigation sinnvoll ist, hängt vom Seitentyp ab. Eine eigenständige Kampagnenseite kann mit wenigen Wegen auskommen. Eine Angebotsseite innerhalb einer Website kann zusätzliche Orientierung benötigen. Prüfe, welche Wege beim Entscheiden helfen und welche unnötig ablenken.

Wie viele Formularfelder sind sinnvoll?

Die sinnvolle Feldanzahl richtet sich nach den Informationen, die für den nächsten Bearbeitungsschritt benötigt werden. Entferne unbegründete Pflichtangaben. Behalte notwendige Qualifikationsfragen bei und prüfe neben der Conversion-Rate auch die Qualität der Anfragen.

Was ist eine gute Conversion-Rate für eine Landingpage?

Eine gute Conversion-Rate lässt sich nicht pauschal für alle Landingpages festlegen. Angebot, Traffic-Quelle, Zielgruppe und Zielhandlung unterscheiden sich. Vergleiche möglichst ähnliche Bedingungen und berücksichtige, ob aus Abschlüssen passende Leads oder wirtschaftlich sinnvolle Käufe entstehen.

Garantiert eine vollständig erfüllte Checkliste mehr Conversions?

Eine vollständig erfüllte Checkliste garantiert keine bessere Conversion-Rate. Sie hilft, erkennbare Schwachstellen zu finden und systematisch zu bearbeiten. Nachfrage, Angebot und Qualität des Traffics bleiben ebenfalls entscheidend. Die Wirkung von Änderungen musst du passend zur Fragestellung überprüfen.

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Fazit: Eine gute Prüfung endet mit klaren nächsten Schritten

Mit dieser Landingpage-Checkliste entwickelst du einen nachvollziehbaren Blick auf deine Seite. Prüfe zuerst, ob Besucher das Angebot verstehen und die gewünschte Handlung ausführen können. Halte anschließend fest, welche Probleme du behebst und welche Ideen du testen möchtest.

Wähle für den Start drei konkrete Aufgaben und benenne Verantwortliche. So wird aus einer umfangreichen Prüfung ein bearbeitbarer Maßnahmenplan.

Wenn ihr diesen Blick im Team aufbauen möchtet, könnt ihr im Landingpage-Seminar für Unternehmen an euren eigenen Seiten arbeiten. Bei trepcademy verbindet ihr Seitenanalyse, Textarbeit und Nutzerführung mit einem priorisierten Optimierungsfahrplan.

Niko Emran
Gründer und Instructor bei trepcademy

Über den Autor

Niko Emran unterstützt mit trepcademy Unternehmen, Teams und Selbstständige dabei, digitale Kompetenzen in Online-Marketing, E-Commerce, KI und Automation praxisnah aufzubauen.