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Eine Landingpage ist schnell gebaut. Eine Landingpage, die Besucher versteht, Vertrauen aufbaut und gezielt zu einer Handlung führt, braucht jedoch mehr als ein hübsches Template. Wenn du eine Landingpage erstellen möchtest, musst du Ziel, Zielgruppe, Botschaft, Aufbau, Texte, Design und Technik als zusammenhängendes System planen.
Dieser Praxisleitfaden zeigt dir, wie du eine Landingpage selbst erstellst: vom ersten Briefing über das Wireframe bis zur Veröffentlichung und Optimierung. Du bekommst einen bewährten Seitenaufbau, reale und schematische Beispiele, eine Einordnung aktueller Tools und eine Checkliste für den finalen Qualitätscheck.
Kurzfassung
Eine gute Landingpage verfolgt ein primäres Conversion-Ziel für eine klar definierte Zielgruppe. Sie greift die Erwartung aus Anzeige, Suchergebnis, E-Mail oder Social-Media-Post auf und führt Besucher ohne unnötige Umwege zur gewünschten Handlung.
Gehe in dieser Reihenfolge vor:
Die wichtigste Regel lautet: Beginne nicht mit Farben oder einem Tool. Beginne mit der Frage, welche Person nach dem Besuch welche Handlung ausführen soll – und warum.
Eine Landingpage ist eine gezielt erstellte Zielseite, die Besucher zu einer klar definierten Handlung führt. Diese Handlung kann ein Kauf, eine Anfrage, eine Anmeldung, eine Terminbuchung oder ein Download sein. Anders als eine klassische Website oder Startseite soll sie nicht möglichst viele Wege anbieten, sondern eine Entscheidung erleichtern.
Was oft verwechselt wird: Eine Website ist die gesamte Webpräsenz. Eine Webpage ist eine einzelne Seite innerhalb dieser Präsenz. Die Homepage ist deren Startseite. Eine Landingpage wird dagegen über ihren Zweck definiert: Sie bündelt Inhalt, Nutzerführung und Design rund um eine Conversion.
Eine Landingpage muss nicht vollständig isoliert sein. Auch eine Produkt-, Kontakt-, Karriere- oder Seminarseite kann nach Landingpage-Prinzipien aufgebaut werden. Entscheidend ist, dass Ziel, Botschaft und Handlungsweg eindeutig bleiben.

Viele Seiten werden zu früh gestaltet. Erst wird ein Template gewählt, dann werden vorhandene Texte in freie Flächen gedrückt. Das Ergebnis sieht vielleicht ordentlich aus, besitzt aber keinen klaren roten Faden. Ein kurzes Landingpage-Briefing verhindert genau das.
Definiere eine primäre Handlung, zum Beispiel:
Formuliere das Ziel möglichst messbar: „Besucher sollen das Anfrageformular absenden“ ist präziser als „Wir wollen unser Angebot vorstellen“.
Zusätzlich kannst du Micro-Conversions festlegen. Das sind kleinere Handlungen auf dem Weg zum Hauptziel, etwa das Öffnen einer FAQ, ein Klick auf ein Beispiel, das Starten eines Videos oder der Beginn eines mehrstufigen Formulars. Sie helfen dir zu verstehen, an welcher Stelle Interesse entsteht oder abbricht.

Notiere nicht nur demografische Merkmale, sondern vor allem die Entscheidungssituation:
Eine Person aus einer Google-Anzeige mit dem Suchbegriff „Landingpage Seminar für Marketing-Team“ braucht eine andere Argumentation als jemand, der über einen allgemeinen LinkedIn-Post erstmals auf das Thema aufmerksam wird. Je konkreter die Absicht, desto direkter darf die Seite zur Handlung führen.
Anzeige, Link und Zielseite müssen dieselbe Geschichte erzählen. Wenn eine Anzeige eine kostenlose Analyse verspricht, darf die Landingpage nicht allgemein mit „Willkommen bei unserer Agentur“ beginnen. Keyword, Nutzenversprechen, Bildsprache und Angebot müssen wiedererkennbar sein. Dieses Prinzip wird häufig als Message Match bezeichnet.
Prüfe deshalb für jede relevante Traffic-Quelle:
Bevor du Texte schreibst, erstelle drei Listen:
Ein Feature beschreibt das Angebot. Ein Vorteil erklärt, was dieses Merkmal für die Zielgruppe bewirkt. „Individueller Praxisblock“ ist ein Feature. „Dein Team arbeitet direkt an einer eigenen Seite und geht mit einem umsetzbaren Entwurf aus dem Training“ ist der dazugehörige Nutzen.
Ergänze anschließend typische Einwände: „Passt das zu unserer Branche?“, „Brauchen wir technische Vorkenntnisse?“ oder „Wie viel Zeit kostet die Umsetzung?“. Eine starke Landingpage beantwortet diese Fragen, bevor sie den Abschluss verhindern.
Sammle alle möglichen Inhalte und markiere sie als „notwendig“, „hilfreich“ oder „verzichtbar“. Notwendig ist, was Besucher verstehen oder glauben müssen, bevor sie handeln können. Hilfreich sind zusätzliche Details für unsichere Personen. Alles andere lenkt ab oder gehört auf eine weiterführende Seite.
Ein guter Startpunkt sind fünf bis sieben Kernsektionen. Komplexe oder hochpreisige Angebote können mehr Erklärung benötigen. Die Länge ergibt sich aus dem Entscheidungsbedarf – nicht aus einer pauschalen Vorgabe.
Plane zunächst nur Boxen, Reihenfolge und Funktion. Papier und Stift reichen. Das Wireframe sollte mindestens Hero-Bereich, Nutzen, Leistungs- oder Feature-Blöcke, Vertrauenselemente, CTA-Positionen und gegebenenfalls Formular oder FAQ enthalten.
Schreibe zu jeder Sektion vier kurze Angaben:
So trennst du strategische Entscheidungen vom späteren Feinschliff. Ein Wireframe muss nicht schön aussehen. Es muss zeigen, ob die Argumentation funktioniert.

Der sichtbare Einstieg muss innerhalb weniger Sekunden drei Fragen beantworten:
Ein funktionaler Hero besteht meist aus Logo, Headline, Subheadline, CTA, unterstützendem Visual und optional einem kompakten Trust-Signal.
Die Headline transportiert das wichtigste Ergebnis oder Nutzenversprechen. Die Subheadline erklärt, wie das Angebot hilft, für wen es gedacht ist oder was es unterscheidet. Der Button kündigt konkret an, was nach dem Klick geschieht.
Hier ein schematisches B2B-Beispiel:
Headline: Landingpages, die dein Marketing-Team selbst verbessern kann
Subheadline: Im individuellen Inhouse-Seminar entwickelt ihr klare Seitenstrukturen, überzeugende Texte und einen umsetzbaren Entwurf für euer eigenes Projekt.
CTA: Inhouse-Seminar anfragen

Eine Landingpage ist kein Stapel beliebiger Sektionen. Sie führt einen stillen Dialog mit dem Besucher:
Die Reihenfolge darf sich ändern. Bei einem bekannten, günstigen Produkt kann der CTA sehr früh dominieren. Eine neue B2B-Dienstleistung benötigt häufig mehr Kontext, Belege und Risikoreduktion. Jede Sektion braucht trotzdem eine eindeutige Aufgabe: informieren, überzeugen oder aktivieren.
Schreibe zuerst die Kernbotschaft in einem Satz. Entwickle daraus Headline, Subheadline und Vorteile. Gute Texte sind konkret, aktiv und leicht zu scannen. Verwende die Begriffe, die Zielgruppe, Anzeige und Suchanfrage bereits nutzen.
Für einzelne Textblöcke helfen Frameworks wie PAS (Problem – Agitation – Solution):
Übertreibe das Problem nicht künstlich. Gerade im B2B-Umfeld wirken präzise Zusammenhänge stärker als dramatische Versprechen.
Prüfe jeden Absatz mit der Frage: Hilft diese Aussage beim Verstehen, Vertrauen oder Handeln? Wenn nicht, kann sie wahrscheinlich entfallen.

Das Landingpage-Design soll Orientierung schaffen. Nutze eine klare visuelle Hierarchie, ausreichend Weißraum, konsistente Schriftgrößen und wiedererkennbare Button-Stile. Der wichtigste CTA muss auffallen, ohne dass die ganze Seite um Aufmerksamkeit kämpft.
Plane die Seite von Anfang an für Smartphones. Google nutzt die mobile Version einer Website für Indexierung und Ranking. Inhalte, Links, strukturierte Daten und aussagekräftige Alt-Texte sollten deshalb auch mobil vollständig vorhanden sein. (Quelle: Google Search Central – Mobile-first Indexing)
Auch Barrierefreiheit verbessert die Nutzbarkeit. Für normalen Text empfiehlt WCAG 2.2 mindestens ein Kontrastverhältnis von 4,5:1, für große Schrift 3:1. Farbe sollte außerdem nicht das einzige Signal für Fehler oder Aktionen sein. (Quelle: W3C – Contrast Minimum)
Frage in Formularen nur Daten ab, die du für den nächsten Schritt wirklich benötigst. Kennzeichne Pflichtfelder, formuliere verständliche Labels und zeige Fehler direkt am betroffenen Feld. Bei längeren Anfragen kann ein mehrstufiges Formular die Aufgabe übersichtlicher machen.
Prüfe vor der Veröffentlichung:
Datenschutz und Tracking hängen vom konkreten Setup ab. Lass rechtliche Anforderungen bei Bedarf fachlich prüfen, statt pauschale Vorlagen ungeprüft zu übernehmen.
Die erste Version muss nicht endgültig sein. Sie braucht eine klare Hypothese und ein sauberes Messkonzept. Analysiere zunächst, ob Traffic und Zielgruppe passen. Erst danach bewertest du die Landingpage selbst.
Teste bevorzugt Elemente mit großer Wirkung: Angebot, Nutzenversprechen, Headline, Hero, CTA, Belegführung und Formular. Ändere nicht wahllos mehrere Dinge gleichzeitig.
Formuliere eine Hypothese wie: „Wenn wir im Hero das konkrete Arbeitsergebnis statt des Seminarablaufs nennen, verstehen Marketing-Leads den Nutzen schneller und beginnen häufiger die Anfrage.“
Es gibt keine universell perfekte Reihenfolge. Folgender modularer Aufbau ist jedoch für viele Lead-, Event-, Produkt- und B2B-Seiten ein belastbarer Ausgangspunkt:
Navigation, Preisübersicht, Video, Vergleich, Rechner, Teamvorstellung oder Kontaktoptionen sind Zusatzmodule. Nutze sie nur, wenn sie eine konkrete Nutzerfrage beantworten.
Wie die einzelnen Elemente genau ausgestaltet, sinnvoll angeordnet und auf Zielgruppe, Angebot und Conversion-Ziel abgestimmt werden, lernst du bei uns im Landingpage-Seminar von trepcademy. Wenn du das Thema gemeinsam mit deinem Team praktisch bearbeiten möchtest, kannst du gerne ein individuelles Inhouse-Seminar anfragen.
Die Headline ist der wichtigste inhaltliche Orientierungspunkt im Hero-Bereich. Sie muss Besuchern sofort vermitteln, worum es auf der Landingpage geht und welchen relevanten Nutzen das Angebot bietet. Interne Produktnamen, komplizierte Wortspiele und leere Superlative wie „innovativ“, „einzigartig“ oder „revolutionär“ helfen dabei selten.
Eine gute Headline beantwortet vor allem die Frage: Bin ich hier richtig und finde ich eine passende Lösung für mein Anliegen?
Dafür sollte sie:
Hilfreiche Headline-Formeln sind:
Formeln sind hilfreiche Ausgangspunkte, aber keine fertigen Lösungen. Entscheidend ist, dass die Headline zum tatsächlichen Angebot passt und keine Ergebnisse verspricht, die du nicht belegen oder zuverlässig beeinflussen kannst.
Die Subheadline steht direkt unter der Headline und führt deren Aussage weiter. Sie sollte die Headline nicht lediglich mit anderen Worten wiederholen. Ihre Aufgabe besteht darin, zusätzliche Klarheit zu schaffen und zu erklären, wie das versprochene Ergebnis erreicht wird, für wen das Angebot gedacht ist oder wodurch es sich von Alternativen unterscheidet.
Während die Headline Aufmerksamkeit und Relevanz erzeugt, liefert die Subheadline den notwendigen Kontext. Sie kann beispielsweise:
Eine gute Subheadline besteht meist aus einem oder zwei kurzen Sätzen. Sie sollte verständlich bleiben und nicht versuchen, bereits sämtliche Leistungen, Vorteile und Details des Angebots unterzubringen.
Beispiel:
Headline: Landingpages, die dein Marketing-Team selbst verbessern kann
Subheadline: Im individuellen Inhouse-Seminar entwickelt ihr klare Seitenstrukturen, überzeugende Texte und einen umsetzbaren Entwurf für euer eigenes Projekt.
Die Headline kommuniziert das gewünschte Ergebnis: Das Team kann Landingpages künftig selbst verbessern. Die Subheadline erklärt den Weg dorthin und macht mit Seitenstruktur, Textentwicklung und eigenem Projekt greifbar, was die Teilnehmer im Seminar konkret erwartet.
Prüfe Headline und Subheadline immer als gemeinsame Einheit:
Eine professionelle Landingpage entsteht nicht durch eine besonders kreative Headline allein. Headline, Subheadline, Nutzenargumentation, Belege und Call-to-Action müssen gemeinsam ein glaubwürdiges und verständliches Gesamtbild ergeben.

Verbinde jedes wichtige Feature mit seiner Wirkung. Aus „individuell anpassbares Dashboard“ wird zum Beispiel: „Stelle die wichtigsten KPIs für dein Team zusammen und erkenne Abweichungen, ohne mehrere Berichte zu durchsuchen.“
Prüfe anschließend, ob der Vorteil glaubwürdig bleibt. Eine Faszienrolle kann Entspannung unterstützen, macht aber niemanden automatisch zum Weltmeister. Gute Copy konkretisiert den Wert, ohne das Ergebnis zu garantieren.
„Absenden“ beschreibt eine technische Aktion, aber keinen Nutzen. Besser sind Formulierungen wie „Beratung anfragen“, „Demo starten“, „Checkliste herunterladen“ oder „Seminar anfragen“.
Erwartungssicherheit ist wichtiger als ein besonders origineller Button. Ergänze bei Bedarf eine kurze Microcopy: „Unverbindliche Anfrage – wir melden uns persönlich“ oder „PDF direkt per E-Mail erhalten“.
Reale Seiten verändern sich laufend. Die folgenden Beispiele dienen als Inspiration, nicht als Vorlage zum Kopieren.
Die Airbnb-Landingpage für Gastgeber:innen macht den möglichen Nutzen im Einstieg greifbar und führt anschließend über drei leicht verständliche Argumente: einfach starten, wirtschaftlicher Nutzen und Schutz. Danach beantwortet die Seite praktische Fragen rund um Unterstützung durch Co-Gastgeber:innen. Stark ist die Verbindung aus konkretem Einstieg, Prozesshilfe und Einwandbehandlung.

Die Produktseite von Notion AI ordnet einzelne Funktionen klaren Aufgaben zu: wiederkehrende Arbeit automatisieren, Inhalte erstellen und Informationen über verbundene Systeme finden. Kurze Nutzenüberschriften, Produktoberflächen und Kundenstimmen bilden einen scannbaren Rhythmus. Das zeigt gut, wie komplexe Software in verständliche Anwendungsfälle übersetzt werden kann.

Die deutsche Shopify-Startseite arbeitet mit einer großen unternehmerischen Vision und verbindet sie direkt mit einem niedrigschwelligen Start. Danach werden zentrale Nutzenfelder wie Shop-Aufbau, Verkaufskanäle und Erweiterbarkeit schrittweise erklärt. Die Seite ist breiter als eine klassische Kampagnen-Landingpage, nutzt aber deren Prinzipien für klare CTAs und modulare Nutzenkommunikation.

Was du nicht übernehmen solltest, ist die Oberfläche einer bekannten Marke ohne deren Kontext. Airbnb, Notion und Shopify verfügen bereits über hohe Bekanntheit und viel Vertrauen. Eine junge B2B-Marke muss häufig genauer erklären, stärker belegen und persönliche Sicherheit schaffen.
Das beste Landingpage-Tool ist dasjenige, das zu deinem bestehenden System, deinen Fähigkeiten und deinem Optimierungsprozess passt.
Website-CMS und visuelle Builder wie Webflow oder WordPress sind sinnvoll, wenn die Seite eng mit Website, Marke, SEO und bestehenden Komponenten verbunden sein soll.
Spezialisierte Landingpage-Plattformen wie HubSpot oder Unbounce eignen sich für Teams, die viele Kampagnenseiten, Formulare, Varianten und Auswertungen zentral verwalten wollen. HubSpot verbindet den Builder beispielsweise mit Lead-Erfassung und CRM; Unbounce kombiniert Seitenerstellung mit Testing und Optimierungsfunktionen.
Einfache Baukästen wie Wix oder Canva können für kleine Kampagnen und schnelle erste Seiten genügen. Prüfe vorab, ob Domain, Formulare, Tracking, SEO-Einstellungen, Datenschutz, responsive Anpassungen und Exporte deinen Anforderungen entsprechen.
KI-gestützte Design- und Website-Tools wie Figma Make, Framer oder der WordPress.com AI Website Builder können Struktur, Layout und erste Texte aus einem Briefing erzeugen. Die Ergebnisse bleiben Entwürfe, die fachlich, sprachlich, technisch und rechtlich geprüft werden müssen.
Vergleiche Tools anhand dieser Kriterien:
KI kann Analyse, Ideenfindung und Iteration beschleunigen. Sie ersetzt jedoch weder ein gutes Briefing noch Zielgruppenwissen oder echte Belege.
Ein sinnvoller KI-Workflow sieht so aus:
Beispiel für einen kompakten Arbeits-Prompt:
„Entwickle die Informationsarchitektur für eine Landingpage. Zielgruppe: Marketing-Leitungen in KMU. Angebot: individuelles Inhouse-Seminar für Landingpages. Primäres Ziel: qualifizierte Anfrage. Traffic: LinkedIn und organische Suche. Wichtigste Probleme: unklare Seitenstruktur, schwache CTAs, fehlende interne Standards. Erstelle sieben Sektionen. Nenne für jede Sektion Nutzerfrage, Zweck, Kernbotschaft, Beleg und CTA-Bezug. Erfinde keine Referenzen oder Ergebnisse.“
Nicht jede Kampagnenseite muss organisch ranken. Entscheide zuerst, ob die Seite dauerhaft eine eigene Suchintention bedienen soll. Reine Anzeigenvarianten mit stark ähnlichen Inhalten können je nach Setup von der Indexierung ausgeschlossen oder über Canonicals zusammengeführt werden. Die konkrete Lösung hängt von Seitenarchitektur und Kampagnenlogik ab.
Wenn die Landingpage ranken soll:
Google erstellt Such-Snippets überwiegend aus dem Seiteninhalt und kann eine Meta-Description verwenden, wenn sie die Seite treffender beschreibt. Sie ist deshalb ein Vorschlag, keine Garantie für den angezeigten Text.
Die schnelle 5-Sekunden-Prüfung aus der Landingpage-Praxis lautet: Erkennt eine unbeteiligte Person sofort, worum es geht, für wen das Angebot gedacht ist und was sie tun soll? Wenn eine Antwort fehlt, beginnt die Optimierung im Hero – nicht bei der Buttonfarbe.

Definiere zuerst Zielgruppe, Conversion-Ziel und Nutzenversprechen. Plane danach fünf bis sieben Kernsektionen als einfaches Wireframe, schreibe die wichtigsten Texte und setze die Seite mit einem CMS oder Landingpage-Builder responsiv um. Vor dem Launch prüfst du Formulare, Tracking, SEO, Ladezeit und mobile Darstellung.
Die Kosten hängen von Strategie, Text, Design, Technik, Integrationen und gewünschter Individualität ab. Eine einfache Seite kann mit einem vorhandenen System und eigener Arbeitszeit umgesetzt werden. Individuelles Copywriting, Design, Entwicklung, Tracking oder Testing erhöhen Aufwand und Qualität. Ein pauschaler Preis ohne Briefing ist deshalb wenig aussagekräftig.
Ein erster Prototyp kann innerhalb eines Tages entstehen. Eine veröffentlichungsreife B2B-Landingpage benötigt meist zusätzliche Zeit für Recherche, Abstimmungen, Texte, Design, technische Umsetzung, Tracking und Qualitätssicherung. Entscheidend ist nicht nur die Bauzeit, sondern wie schnell alle notwendigen Informationen und Freigaben verfügbar sind.
Es gibt kein universell bestes Tool. Nutze dein vorhandenes CMS, wenn Markenauftritt, SEO und Wartung im bestehenden System wichtig sind. Spezialisierte Plattformen eignen sich für viele Kampagnen, Formulare und Tests. KI-Builder sind stark für schnelle Entwürfe, benötigen aber eine sorgfältige fachliche und technische Prüfung.
KI kann Struktur, Layout und erste Textvarianten schnell erzeugen. Professionell wird die Seite erst durch ein präzises Briefing, echtes Zielgruppenwissen, eine klare Differenzierung, belegbare Aussagen, saubere Technik und Tests mit realen Nutzern. Verwende KI deshalb eher als Sparringspartner und Produktionshilfe, nicht als Qualitätsgarantie.
Eine Kampagnen-Landingpage kann ohne klassische Navigation auskommen, wenn jeder zusätzliche Link vom Conversion-Ziel ablenkt. Bei SEO-Landingpages oder Seiten innerhalb einer Unternehmenswebsite kann eine reduzierte Navigation Orientierung und interne Verknüpfung unterstützen. Entscheide anhand von Traffic-Quelle, Nutzerbedarf und Seitenkontext.
Nur wenn sie organische Sichtbarkeit aufbauen soll. Eine dauerhaft relevante SEO-Landingpage braucht eine klare Suchintention, hilfreiche Inhalte, saubere Überschriften, interne Links und technische Indexierbarkeit. Reine Anzeigenvarianten können eine andere Indexierungsstrategie benötigen.
Eine gute Conversion Rate lässt sich nicht seriös als allgemeiner Wert festlegen. Sie hängt unter anderem von Angebot, Preis, Zielgruppe, Traffic-Quelle, Conversion-Art und Messmethode ab. Vergleiche die Seite zuerst mit ihrer eigenen Ausgangslage und bewerte neben der Menge auch die Qualität der gewonnenen Leads oder Verkäufe.
Wenn du eine Landingpage erstellen möchtest, beginne mit Ziel, Zielgruppe und Entscheidungssituation. Plane anschließend einen modularen Seitenfluss, der Relevanz schafft, Nutzen erklärt, Belege liefert, Einwände beantwortet und zur passenden Handlung führt. Tool, Design und KI beschleunigen die Umsetzung – sie ersetzen aber nicht die strategische Klarheit.
Veröffentliche eine saubere erste Version, miss das tatsächliche Verhalten und verbessere gezielt. So wird aus einer hübschen Seite ein belastbares Marketing-Werkzeug.
Wenn dein Team diese Arbeitsweise an einem eigenen Projekt erlernen und anwenden soll, kannst du bei trepcademy ein individuelles Inhouse-Seminar anfragen.

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