KI fürs Marketing-Team: So startet ihr sinnvoll

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KI fürs Marketing-Team: So startet ihr sinnvoll

Eine Person nutzt KI für Social Posts, eine andere für Anzeigenideen. Wieder andere sind unsicher, welche Informationen sie überhaupt eingeben dürfen. Wenn ihr KI im Marketing-Team sinnvoll einsetzen wollt, braucht ihr eine gemeinsame Arbeitsweise, die zu euren Aufgaben passt.

Dieser Leitfaden zeigt euch, wie ihr einen geeigneten Anwendungsfall auswählt, einen überschaubaren Pilot aufsetzt und KI-Kompetenz im Team aufbaut. Ihr erfahrt außerdem, wann ein internes Lernformat ausreicht und worauf ihr bei einem KI-Team-Training achten solltet.

Das Wichtigste in Kürze

Startet mit einer wiederkehrenden Marketingaufgabe, deren Ergebnis ihr fachlich prüfen könnt. Klärt erlaubte Daten, ein geeignetes Werkzeug, Zuständigkeiten und Qualitätskriterien. Testet den Ablauf zunächst in kleinem Umfang und messt die gesamte Bearbeitungszeit einschließlich Prüfung und Nacharbeit.

Ein sinnvoller KI-Einstieg verbindet Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung. Erst wenn der Pilot einen nachvollziehbaren Nutzen zeigt, übertragt ihr ihn auf weitere Aufgaben oder automatisiert einzelne Schritte.

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Was bedeutet KI-Einsatz im Marketing-Team?

KI-Einsatz im Marketing-Team bedeutet, künstliche Intelligenz gezielt in gemeinsame Marketingabläufe einzubinden. Dazu gehören die Auswahl geeigneter Aufgaben, die Vorbereitung von Informationen, die Prüfung der Ergebnisse und der Aufbau entsprechender Fähigkeiten.

Dieser Artikel konzentriert sich auf generative KI: Systeme, die beispielsweise Textentwürfe, Bilder oder Ideen erzeugen. Große Sprachmodelle, auch Large Language Models oder LLMs genannt, können Informationen strukturieren, Formulierungen entwickeln und Varianten vorbereiten.

Dabei können sogenannte Halluzinationen entstehen: Antworten enthalten erfundene oder falsche Angaben, obwohl sie überzeugend formuliert sind. Die Europäische Kommission nennt dieses Risiko ausdrücklich auch beim Einsatz von ChatGPT für Werbetexte oder Übersetzungen. Die offiziellen Hinweise zur KI-Kompetenz ordnen ein, warum Mitarbeitende die Risiken ihrer konkreten Anwendungen kennen sollten.

Für euer Team folgt daraus: Ein guter Entwurf ist ein Zwischenergebnis. Fachliche Bewertung, Markenpassung und Freigabe gehören weiterhin zum Arbeitsablauf.

Eine breitere Übersicht möglicher Anwendungen findet ihr im Beitrag KI im Marketing: Beispiele, Chancen und Grenzen. Hier geht es darum, wie ihr ausgewählte Anwendungen gemeinsam einführt.

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Welche Voraussetzungen braucht euer Team?

Vor dem ersten gemeinsamen KI-Pilot sollten vier Dinge geklärt sein: die Aufgabe, der Informationsbedarf, das eingesetzte Werkzeug und die menschliche Prüfung.

Fragt euch zunächst: An welcher Stelle verliert ihr regelmäßig Zeit? Vielleicht werden Kampagnenbriefings mehrfach ergänzt. Vielleicht müssen Inhalte für mehrere Kanäle neu aufbereitet werden. Oder Anzeigenideen entstehen immer wieder ohne nachvollziehbare Testhypothese.

Beschreibt das Problem so konkret, dass ihr später erkennen könnt, ob der neue Ablauf hilft. „Wir möchten KI nutzen“ ist dafür zu ungenau. „Wir möchten aus einem freigegebenen Produktbriefing schneller drei unterscheidbare Anzeigenansätze entwickeln“ ist ein prüfbares Vorhaben.

Klärt außerdem, ob die nötigen Informationen tatsächlich vorhanden sind. Wenn Produktdaten fehlen oder niemand die Zielgruppe eingrenzen kann, sollte diese Grundlage zuerst verbessert werden.

Für eine strukturierte Bestandsaufnahme könnt ihr den KI-Readiness-Check für euer Team nutzen. Er stellt acht Fragen zu den Grundlagen eines begrenzten Piloten und hilft, nächste Schritte zu besprechen. Das Ergebnis ist eine Selbsteinschätzung und ersetzt weder ein Audit noch eine Freigabe.

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Welche Marketingaufgabe eignet sich für den ersten Pilot?

Ein guter erster KI-Anwendungsfall ist wiederkehrend, klar begrenzt und mit vertretbarem Aufwand überprüfbar. Er sollte ein Problem lösen, das die Beteiligten aus ihrem Alltag kennen.

Bewertet mögliche Aufgaben anhand von vier Fragen:

  • Relevanz: Entsteht die Aufgabe regelmäßig und bindet sie spürbar Arbeitszeit?
  • Informationslage: Sind verlässliche und für die Nutzung freigegebene Ausgangsinformationen verfügbar?
  • Prüfbarkeit: Kann eine fachkundige Person erkennen, ob das Ergebnis korrekt und brauchbar ist?
  • Aufwand und Risiko: Lässt sich der Versuch ohne umfangreiche Integration und mit kontrollierbaren Folgen durchführen?

Eine wiederkehrende Aufgabe kann trotz hohem Zeitbedarf ungeeignet sein. Wenn die Prüfung schwieriger ist als die ursprüngliche Bearbeitung, entsteht zunächst kaum Entlastung.

Drei mögliche Aufgaben für den Einstieg

Content wiederverwenden: Aus einem freigegebenen Fachtext entstehen Vorschläge für Social Posts und einen Newsletter-Einstieg. Die Prüfung umfasst Aussage, Kontext, Tonalität und Kanalpassung.

Anzeigenkonzepte vorbereiten: Aus einem Produktbriefing entwickelt die KI unterschiedliche Werbewinkel und Einstiegssätze. Das Team prüft, ob die Varianten echte Unterschiede enthalten und ob alle Produktversprechen belegt sind.

Briefings strukturieren: Aus vorhandenen Informationen entsteht ein Entwurf mit Zielgruppe, Ziel, Kernbotschaft, benötigten Assets und offenen Fragen. Die KI soll Lücken sichtbar machen, statt sie eigenständig zu füllen.

Wählt zunächst eine dieser Aufgaben oder einen vergleichbar überschaubaren Prozess. So bleibt nachvollziehbar, welche Veränderung tatsächlich einen Nutzen bringt.

Welche Aufgaben sollten zunächst warten?

Für den Einstieg würde ich Prozesse zurückstellen, bei denen KI unmittelbar Budgets verändert, Inhalte veröffentlicht oder Nachrichten an Kund:innen versendet. Hier kommen zur Ergebnisqualität zusätzliche Fragen zu Zugriffsrechten, Freigaben und möglichen Fehlaktionen hinzu.

Auch die Analyse unübersichtlicher Kampagnendaten ist kein einfacher Startfall. Ohne klare Definitionen von Kennzahlen, Zeitraum und Datenquellen kann eine plausibel klingende Erklärung fachlich falsch sein.

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Wer übernimmt welche Verantwortung?

Die Einführung braucht eine Person, die den Pilot koordiniert, und eine Person, die die Ergebnisse fachlich beurteilen kann. Je nach Teamgröße können beide Aufgaben bei derselben Person liegen.

Der Teamlead klärt Ziel, Zeitbudget und Priorität. Außerdem entscheidet diese Person, ob der Ablauf nach dem Test fortgeführt, angepasst oder beendet wird.

Die Pilotverantwortlichen dokumentieren den Ablauf, sammeln Rückmeldungen und halten Vorlagen aktuell. Sie sorgen dafür, dass der Versuch im Arbeitsalltag stattfindet.

Die fachlich Prüfenden bewerten Aussagen, Quellen, Markenstimme und Eignung für den jeweiligen Kanal. Wer einen Text freigibt, muss die relevanten Fehler erkennen können.

Bei Fragen zu Datenverarbeitung, Verträgen oder Systemzugriffen bindet ihr die zuständigen Personen aus IT und Datenschutz ein. Klärt auch, wann weitere interne Stellen beteiligt werden müssen.

Dafür müsst ihr keine neue Abteilung aufbauen. Entscheidend ist, dass Zuständigkeiten sichtbar sind und niemand eine KI-Ausgabe aufgrund eines unklaren Freigabewegs ungeprüft übernimmt.

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Wie baut ihr KI-Kompetenz bei unterschiedlichen Wissensständen auf?

Ein gemeinsamer Einstieg sollte Grundlagen, Anwendung und Ergebnisprüfung verbinden. Nur eine Tool-Demo anzusehen, reicht für einen belastbaren Arbeitsablauf selten aus.

Schafft eine gemeinsame Grundlage

Alle Beteiligten sollten verstehen, welche Aufgabe die KI übernehmen soll, welche Informationen sie benötigt und welche Fehler auftreten können. Dazu gehört auch, wann eine manuelle Bearbeitung sinnvoller ist.

Besprecht außerdem Erwartungen und Bedenken. Wer zusätzliche Kontrolle als Belastung erlebt oder einen Verlust eigener Gestaltungsmöglichkeiten befürchtet, braucht eine nachvollziehbare Antwort auf den Zweck des Piloten.

Plant Lernzeit als Arbeitszeit ein. Sonst wird aus dem gemeinsamen Vorhaben schnell ein Experiment, das nur einzelne besonders interessierte Personen verfolgen.

Übt an derselben konkreten Aufgabe

Lasst die Beteiligten mit einem gemeinsamen, freigegebenen Briefing arbeiten. Vergleicht anschließend die Ergebnisse: Welche Angaben fehlten? Welche Aussagen wurden ergänzt? Welche Varianten passen tatsächlich zur Zielgruppe?

Einsteiger:innen profitieren von einer vorbereiteten Arbeitsanweisung. Fortgeschrittene können Varianten testen, Fehler systematisch sammeln und die Vorlage verbessern.

KI-Kompetenz zeigt sich auch darin, ein überzeugend klingendes Ergebnis begründet abzulehnen. Bewertet deshalb die fachliche Urteilsfähigkeit genauso bewusst wie die Bedienung des Werkzeugs.

Macht Wissen für das Team zugänglich

Dokumentiert erfolgreiche Abläufe an einem gemeinsamen Ort. Eine Prompt-Vorlage sollte ihren Zweck, benötigte Eingaben, bekannte Grenzen, Prüfkriterien und einen verantwortlichen Kontakt enthalten.

So können Kolleg:innen den Ablauf nachvollziehen und verbessern. Ergänzende Hinweise zum Lerntransfer findet ihr im Beitrag Marketing-Team weiterbilden: So entsteht Know-how.

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Wie sieht eine brauchbare Prompt-Vorlage aus?

Ein Prompt ist die Arbeitsanweisung an ein KI-System. Für eine wiederkehrende Teamaufgabe sollte er Ziel, Kontext, Informationsbasis, Grenzen und Ausgabeformat beschreiben.

Eine mögliche Vorlage für Anzeigenkonzepte lautet:

„Entwickle aus dem freigegebenen Produktbriefing drei Anzeigenkonzepte für unsere festgelegte Zielgruppe. Jedes Konzept soll ein anderes belegbares Nutzenargument hervorheben. Gib jeweils Werbewinkel, Einstiegssatz, Kernaussage und Bildidee aus. Verwende ausschließlich die bereitgestellten Produktangaben. Erfinde keine Preise, Bewertungen, Leistungsversprechen oder Produkteigenschaften. Nenne fehlende Informationen und stelle Rückfragen, wenn sie für die Aufgabe notwendig sind.“

Ergänzt dazu die tatsächliche Zielgruppe, den Kanal, geeignete Markenbeispiele und die Produktinformationen.

Eine Anweisung gegen erfundene Aussagen ersetzt keine Prüfung. Sie beschreibt das gewünschte Verhalten; das Team muss trotzdem kontrollieren, ob die Ausgabe die Vorgaben erfüllt.

Speichert neben der Vorlage ein geprüftes Beispiel und einen typischen Fehlerfall. So wird erkennbar, welches Ergebnis ihr akzeptiert und wann nachgearbeitet werden muss.

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Welche Regeln zu Daten und Qualität braucht ihr?

Bevor der Pilot startet, sollte feststehen, welche Informationen in welches Werkzeug eingegeben werden dürfen. Ein kostenpflichtiger Zugang allein beantwortet diese Frage nicht.

Prüft die konkrete Vertrags- und Konfigurationslage: Welche Daten verarbeitet der Anbieter? Wie werden Eingaben gespeichert? Welche Einstellungen und Löschmöglichkeiten bestehen? Welche internen Vorgaben gelten?

Die Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz zu KI und Datenschutz behandelt unter anderem Einsatzzwecke, Rechtsgrundlagen, Verantwortlichkeiten und interne Regelungen. Sie bietet einen Rahmen für die Prüfung, aber keinen abschließenden Anforderungskatalog.

Für den ersten Versuch könnt ihr bewusst freigegebene öffentliche Inhalte oder fiktive Beispieldaten verwenden. Bloßes Entfernen von Namen macht einen Datensatz nicht automatisch anonym.

Für die Ergebnisprüfung helfen vier feste Prüfpunkte:

  • Fakten: Stimmen Zahlen, Produktangaben, Quellen und Versprechen?
  • Marke: Passt der Text zu eurer Sprache und Positionierung?
  • Nutzen: Beantwortet das Ergebnis die konkrete Frage der Zielgruppe?
  • Verwendung: Sind Rechte, Freigaben und erforderliche Kennzeichnungen geklärt?

Legt zusätzlich fest, wann ein Ergebnis verworfen wird. Enthält ein Anzeigenkonzept ein unbelegtes Leistungsversprechen, muss dieses vor der Verwendung entfernt oder belastbar belegt werden.

Vertiefende Fragen zur internen Regelung behandelt der Beitrag KI-Guidelines in Unternehmen.

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Wie könnte ein vierwöchiger KI-Pilot aussehen?

Die folgenden vier Wochen sind ein möglicher Plan für einen überschaubaren Test. Bei seltenen Aufgaben oder offenen Freigaben kann ein längerer Zeitraum sinnvoll sein.

Woche 1: Aufgabe und Ausgangslage festhalten

Wählt eine Aufgabe und dokumentiert den bisherigen Ablauf. Erfasst die aktive Bearbeitungszeit bis zum freigegebenen Ergebnis, typische Rückfragen und häufige Fehler.

Definiert anschließend, woran ihr einen brauchbaren KI-gestützten Ablauf erkennt. Beispielsweise soll er weniger aktive Arbeitszeit benötigen, ohne dass unbelegte Aussagen oder zusätzliche Korrekturschleifen entstehen.

Woche 2: Gemeinsam üben und Vorlage entwickeln

Bearbeitet vergleichbare Aufgaben mit dem abgestimmten Werkzeug. Haltet fest, welche Eingaben benötigt werden und welche Fehler wiederholt auftreten.

Verbessert die Vorlage anhand dieser Beobachtungen. Legt fest, welche Person prüft und wie Rückmeldungen dokumentiert werden.

Woche 3: Im normalen Arbeitsalltag testen

Nutzt den Ablauf bei mehreren passenden Aufgaben. Erfasst dabei auch die Zeit für Briefing, Eingabe, Nachfragen, Prüfung und Korrekturen.

Prüft, ob Kolleg:innen den Ablauf ohne ständige Hilfe anwenden können. Wenn nur eine Person brauchbare Ergebnisse erreicht, braucht die Vorlage oder das Training weitere Arbeit.

Woche 4: Fortführen, verändern oder stoppen

Vergleicht die Ergebnisse mit der Ausgangslage. Wurde die Aufgabe tatsächlich leichter? Ist die Qualität stabil? Bleibt der Kontrollaufwand vertretbar?

Entscheidet anschließend über den nächsten Schritt. Ein Pilot kann erfolgreich sein, weil er einen sinnvollen Ablauf bestätigt. Er kann ebenso wertvoll sein, wenn er zeigt, dass eine Aufgabe derzeit besser manuell bearbeitet wird.

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Wie messt ihr den Nutzen ohne euch etwas vorzurechnen?

Messt die Zeit bis zum verwendbaren Ergebnis. Eine schnelle erste KI-Ausgabe sagt wenig darüber aus, wie viel Arbeit insgesamt entfällt.

Ein fiktives Rechenbeispiel: Bisher benötigt ein Team für ein Anzeigenkonzept 60 Minuten aktive Arbeitszeit. Mit KI dauern Vorbereitung und Erstellung 20 Minuten; Prüfung und Nacharbeit weitere 25 Minuten. Die Zeitersparnis beträgt damit 15 Minuten pro Konzept.

Das entspricht 25 Prozent weniger aktiver Arbeitszeit für diesen Beispielprozess. Die Zahl ist eine Rechenillustration und kein erwartbarer Benchmark.

Bei acht vergleichbaren Aufgaben wären rechnerisch zwei Stunden Kapazität frei. Diese Zeit wird erst dann wirtschaftlich nutzbar, wenn ihr sie sinnvoll einsetzen könnt. Berücksichtigt außerdem Toolkosten, Lernzeit und die Pflege der Vorlage.

Bewertet neben der Zeit auch die Qualität: Wie oft entstehen sachliche Fehler? Wie viele Korrekturschleifen sind nötig? Wie gut lassen sich Ergebnisse tatsächlich verwenden?

Mehr Textvarianten oder häufigere KI-Nutzung sind für sich genommen keine Erfolgskennzahlen. Entscheidend ist, ob der Ablauf eure Marketingarbeit verbessert.

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Wann lohnt sich ein KI-Team-Training?

Ein internes Lernformat kann ausreichen, wenn eine fachkundige Person vorhanden ist, die Aufgabe klar eingegrenzt wurde und das Team regelmäßig gemeinsam üben kann.

Ein individuelles KI-Team-Training ist besonders sinnvoll, wenn Wissensstände weit auseinanderliegen, viele Einzelversuche existieren oder gemeinsame Arbeitsstandards fehlen. Auch ein Pilot, der immer wieder an unklaren Briefings oder ungeprüften Ergebnissen scheitert, kann ein geeigneter Anlass sein.

Achtet bei der Auswahl eines Angebots darauf, dass ihr eigene Aufgaben bearbeiten könnt, Ergebnisse kritisch prüft und den Transfer in den Alltag plant. Ein gutes Vorgespräch klärt Zielgruppe, Vorkenntnisse, Werkzeuge, verfügbare Informationen und gewünschte Arbeitsergebnisse.

Das KI-Seminar für Unternehmen von trepcademy wird auf Aufgaben und Wissensstand abgestimmt. Mögliche Schwerpunkte sind KI-Grundverständnis, Tool-Auswahl, Prompt Engineering und konkrete Business-Anwendungen. Je nach vereinbartem Umfang entwickelt ihr wiederverwendbare Prompts und einen individuellen Fahrplan.

Besprecht vorab, welche Ergebnisse im gebuchten Format realistisch sind. Eine Schulung zum KI-Einsatz und die technische Implementierung einer Automatisierung sind unterschiedliche Leistungen.

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FAQ zu KI im Marketing-Team

Braucht unser Marketing-Team Programmierkenntnisse?

Für einen Pilot mit einem freigegebenen KI-Assistenten braucht ihr in der Regel keine Programmierkenntnisse. Wichtig sind klare Aufgabenstellungen, fachliche Prüfung und ein Verständnis der verwendeten Informationen. Bei Systemanbindungen oder eigenen Anwendungen können technische Kenntnisse erforderlich werden.

Welches KI-Tool sollten wir zuerst auswählen?

Wählt das Werkzeug anhand eurer ersten Aufgabe, der internen Freigabe und der benötigten Funktionen aus. Testet mit vergleichbaren Eingaben, ob das Ergebnis brauchbar ist und der Prüfaufwand passt. Eine allgemeine Bestenliste ersetzt diese Prüfung nicht.

Müssen alle Mitarbeitenden gleich intensiv geschult werden?

Der Lernumfang sollte sich nach Aufgaben, Vorkenntnissen und Verantwortung richten. Alle Beteiligten brauchen eine gemeinsame Grundlage. Wer Vorlagen entwickelt, Ergebnisse freigibt oder Systeme verbindet, benötigt zusätzliche Kenntnisse für diese Rolle.

Können wir KI-generierte Inhalte direkt veröffentlichen?

Für euren Einstieg sollten KI-generierte Inhalte erst nach einer fachlichen Freigabe veröffentlicht werden. Prüft insbesondere Aussagen, Quellen, Produktversprechen, Markenstimme und erforderliche Rechte oder Kennzeichnungen.

Woran erkennen wir, ob der Pilot funktioniert?

Ein Pilot funktioniert, wenn die ausgewählte Aufgabe bei akzeptabler Qualität nachvollziehbar leichter, schneller oder verlässlicher bearbeitet wird. Vergleicht dafür den gesamten Aufwand und die Ergebnisqualität mit eurem bisherigen Ablauf.

Brauchen wir sofort eine Automatisierung?

Eine Automatisierung ist für den ersten KI-Pilot nicht erforderlich. Testet zunächst, ob Eingaben, Ergebnisse und Prüfschritte im manuell geführten Ablauf funktionieren. Danach könnt ihr entscheiden, welche wiederkehrenden Schritte sich sinnvoll verbinden lassen.

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Fazit: Startet mit einer Aufgabe, die ihr gemeinsam beherrscht

Wählt eine konkrete Aufgabe, schafft verlässliche Grundlagen und übt die Ergebnisprüfung gemeinsam. Dokumentiert den Ablauf so, dass Kolleg:innen ihn nachvollziehen können. Entscheidet nach dem Pilot anhand von Qualität und Gesamtaufwand, wie ihr weiterarbeitet.

Wenn ihr dafür gemeinsame Grundlagen, passende Übungen und einen Fahrplan entwickeln möchtet, könnt ihr bei trepcademy ein auf eure Aufgaben abgestimmtes Team-Training besprechen.

Niko Emran
Gründer und Instructor bei trepcademy

Über den Autor

Niko Emran unterstützt mit trepcademy Unternehmen, Teams und Selbstständige dabei, digitale Kompetenzen in Online-Marketing, E-Commerce, KI und Automation praxisnah aufzubauen.